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Saturday, June 15, 2013

Wie man Cannabis Indoor züchtet

Cannabis Anbau - Cannabis Sorte
Die Indoor Zucht von Cannabis muss in mehrere Schritte aufgeteilt werden. Zuerst musst du eine Growbox kaufen oder dir selbst eine bauen. Wenn deine Growbox fertig ist, inklusive Lampen, Belüftungssystem und so weiter, musst du dich auch für eine Sorte oder Sorten entscheiden die du züchten willst. Der nächste Schritt beinhaltet die Keimung der Samen, die Handhabung der Keimlinge und wann man sie in die Growbox umsiedeln kann. Jetzt ist es Zeit für die Wachstumsphase, in welcher deine Pflanzen auf eine stattliche Größe heranwachsen, halte Ausschau nach der Vorblüte, um männliche Pflanzen frühzeitig zu erkennen und diese auszusortieren, dazu kannst du an ihr erkennen wann deine Pflanzen bereit für die Blütephase sind. Wenn die Blütephase beginnt musst du die Lampen austauschen, den Dünger umstellen und einiges mehr. Während der Blütephase musst du den richtigen Zeitpunkt für die Ernte abpassen, um so das Beste aus deiner harten Arbeit herauszuholen. Während der Wachstumsphase können auch Stecklinge erstellt werden, um so die Zeit bis zur nächsten Ernte zu verkürzen. Außer du willst natürlich eine andere Sorte züchten, dann musst du wieder mit cannabis samen anfangen oder dir Stecklinge von anderen Züchtern besorgen. Aber fangen wir nun mit einer Schritt für Schritt Anleitung an.

Die Cannabis Growbox/Der Growroom

Abhängig von der Größenordnung in welcher du Cannabis anbauen willst, kannst du einen gesamten Raum zum Growroom ausbauen um große Ernten zu erreichen oder du entscheidest dich für eine Growbox (etwa Schrankgröße). Die Growbox ist die populärste Methode der Indoor Zucht. Die meisten Leute bauen Cannabis nur für den Eigenbedarf an oder für sich und ein paar Freund, wieder andere bauen so viel an das sie ihre Unkosten decken können und selbst immer mit etwas zu rauchen versorgt sind.

Bei einem ganzen Growroom ist es notwendig sicher zu stellen das die Luftfeuchtigkeit keinen Schaden an den Wänden anrichten kann. Dies währe schlecht für dein Zuhause und der Schimmel könnte wiederum schlecht für deine Pflanzen werden. Dies bedeutet das der Raum am idealsten gefliest ist, da die meisten Menschen aber keinen solchen Raum zur Verfügung haben, ist es notwendig die Decke, die Wände und den Boden Wasserdicht zu versiegeln, hierfür kann eine starke Folie oder ähnliches verwendet werden. Eine weitere Sache die du vorbereiten musst, ist eine Abflussmöglichkeit für heruntertropfendes Wasser einzubauen. Abhängig von der Größe des Raumes kann es auch erforderlich sein einen Wassertank einzubauen, andernfalls muss jeden Tag eine Unmenge an Gießwasser in den Raum geschleppt werden. Ein Wassertank hingegen kann Wasser für mehrere Tage Lagern und gegebenenfalls mit einem Gartenschlauch befüllt werden.
Die Belüftung könnte durch ein Fenster bewerkstelligt werden, aber dies ist eher kritisch zu betrachten, da die Temperatur und Luftfeuchtigkeit schnell entweichen könnten und diese müssen dann mit dem Aufwand von viel Strom wiederhergestellt werden.
Lampen müssen entsprechend der Größe des Raumes und der Zucht ausgewählt werden.

Die Growbox besteht für Gewöhnlich aus einem Rahmen mit Aluminiumröhren, welche mit einem licht-, luft- und wasserdichtem Material bespannt werden. Die durchschnittliche Höhe einer solchen Growbox beträgt 2 Meter und ist in verschiedenen Größen, gemessen an den Quadratmetern, erhältlich. Dies hängt natürlich davon ab wie viel Platz man für seine Zucht zur Verfügung hat und wie groß die Zucht werden soll. Um sich selbst eine solche Growbox zu bauen, benötigt man lediglich ein paar Bretter aus dem Baumarkt, eine Wasserdichte Folie und einen elektrischen Schraubendreher. Für jeden Quadratmeter werden 2 spezielle Leuchtstoffröhren für die Pflanzenzucht benötigt, welche während der Wachstumsphase zum Einsatz kommen, eine 400 Watt Natriumdampflampe wird für die Blütephase benötigt, des Weiteren braucht man ein Belüftungssystem, ein Aktivkohlefilter, ein Thermometer, ein Hygrometer, ein oder zwei Zeitschaltuhren, Streifen oder ein Gerät zur Messung des PH Wertes und weitere Streifen oder ein Gerät zur Messung des Nährstoffgehaltes.

Natürlich brauchst du des Weiteren kleine Blumentöpfe für die Keimlinge und große Blumentöpfe für die Wachstums- und Blütephase. Als Erde kann gewöhnliche Blumenerde verwendet werden.

Die Wahl der richtigen Cannabis Samen

Es ist wichtig keine Cannabis Sorte auszuwählen, welche zu große Pflanzen erzeugt, da dein Platz begrenzt ist. Bei der Verwendung einer Growbox hast du lediglich 2 Meter, von denen du allerdings auch noch den Platz für die Lampen abziehen musst und dazu einen Abstand zwischen den Pflanzen und den Lampen. Insbesondere während der Blütephase musst du Lampen einsetzen, welche eine enorme Hitze produzieren und so deine Cannabis Pflanzen rasch verbrennen können. Bei einer 2 Meter hohen Growbox sollten deine Pflanzen nicht höher wie 1,50 Meter wachsen.

Treffe ebenso eine kluge Entscheidung wie viel du dir selbst zumuten kannst, als Anfänger solltest du auch eine Sorte wählen, welche für Anfänger geeignet ist. Wenn du aber eine bessere und kompliziertere Sorte anbauen willst, da sie eine höhere Qualität bietet, entscheide dich zu Beginn für eine schnell blühende Sorte. Eine gute Wahl für Anfänger ist die Cannabis Sorte Top 44, da sie ihre Blütephase nach 44 Tagen beginnt und deine erste Zucht somit schnell zu Ende ist. Und somit machst du genug Erfahrungen für eine Sorte mit höherer Qualität.

Indoor Zucht von Cannabis - Cannabis Samen

Keimung der Cannabis Samen und Handhabung der Keimlinge

Sieh dir unseren Beitrag, Keimung der Cannabis Samen an, um eine detaillierte Anleitung zu finden, wie du deine cannabis samen zum keimen bringst und wie du die Keimlinge zu einer heranwachsenden Cannabis Pflanze heranziehst.

Die Wachstumsphase der Cannabis Pflanzen

Wenn du deine cannabis pflanzen in die großen Töpfe umgetopft hast, sind sie bereit für die Growbox. Zuerst kommen die Leuchtstoffröhren zum Einsatz, diese können auch nahe an die Pflanzen heran gehangen werden, da sie keine große Hitze erzeugen, sind deine Pflanzen sicher und die Gefahr von Verbrennungen ist äußerst gering. Ein paar cm zwischen den Leuchtstoffröhren und den Pflanzen sind genug. Die cannabis pflanzen benötigen 18 Stunden Licht pro Tag um heranzuwachsen. Die Luftfeuchtigkeit in der Growbox sollte zwischen 50 und 60% liegen, bewässere deine Pflanzen täglich, damit die Erde immer feucht bleibt und in keinem Fall austrocknet. Vergiss nicht deine Pflanzen täglich mit Wasser zu besprühen, da dies das Wachstum fördert und eine gute Wasserzufuhr gewährleistet. Eine weitere wichtige Sache ist das Düngen, die Indoor Zucht macht ein zusätzliches Düngen unausweichlich, da die Natur mehr Nährstoffe zu bieten hat und einen endlosen Nachschub bietet und dies in einem Blumentopf allerdings nicht geschehen kann. Im Blumentopf wird die Erde von deinen Pflanzen förmlich leer gesaugt und es gibt keinerlei Möglichkeiten eines natürlichen Nachschubes, daher ist es deine Aufgabe dafür zu sorgen. Achte aber darauf den richtigen Dünger für die Wachstumsphase zu benutzen, da deine Pflanzen eine verschiedene Zusammensetzung der Nährstoffe benötigen, je nachdem ob sie sich gerade in der Wachstums- oder Blütephase befinden.

Die Blütephase der Cannabis Pflanzen

Sei auf der Hut und achte auf Anzeichen der Vorblüte, da du die männlichen cannabis pflanzen so früh wie möglich loswerden musst und dies deine einzige Chance ist diese frühzeitig auszusortieren. Dazu ist es ein Zeichen dafür das deine Pflanzen bereit sind in die Blütephase geschickt zu werden. Wenn du bereits die Grenzen deiner Growbox erreicht hast, ist es Zeit die Leuchtstoffröhren herauszunehmen und die Natriumdampflampe hereinzuhängen. Sei aber vorsichtig wenn du die Lampe hereinhängst, da du riskierst deine Pflanzen zu verbrennen, falls du die Lampe zu nahe an die Pflanzen heran lässt. Nun gibst du den Pflanzen auch nur noch 12 Stunden Licht pro Tag.

Wenn du bereits Pflanzen mit der Vorblüte hattest, aber immer noch Platz in der Growbox übrig ist, so kannst du sie auch noch einige Tage bis zu einer Woche weiter wachsen lassen.

Vergiss nicht den Dünger zu wechseln welchen du verwendest, da deine Pflanzen nun andere Nährstoffe benötigen wie während der Wachstumsphase. Abhängig von der cannabis sorte, kann die Blütephase stark variieren, normal sind 5 bis 8 Wochen. Während der ersten Woche sind die Veränderungen eher minimal, während der zweiten Woche hingegen sind schon deutlich größere Veränderungen sichtbar und du solltest eine letzte Prüfung der Geschlechter machen um sicher zu gehen das die männlichen Pflanzen auch wirklich aussortiert sind. Nach etwa 5 bis 6 Wochen werden die ersten Haare braun, die Pflanzen sind aber noch nicht reif für die Ernte, dies läutet lediglich das Ende der Blütephase ein. Nimm dich vor Schimmel in den Blüten in Acht, da die Buds während dieser Phase dick und fest werden, sind sie dafür besonders anfällig.

Vorbereitung der Ernte

Stelle das Düngen 1 bis 2 Wochen vor der Ernte ein, da du Rückstände des Düngers in deinen cannabis pflanzen vermeiden willst. Besprühe sie täglich mit Wasser, damit sie alle Nährstoffreste aufbrauchen können und um möglich Rückstände des Düngers wegzuwaschen. Höre 2 Tage vor der Ernte mit dem gießen auf, da dies den Trocknungsprozess beschleunigt und deine Ernte weder schmälert, noch die Qualität der Buds mindert. Du kannst zusätzlich das Licht während dieser letzten 2 Tage ausschalten, um somit die Harzproduktion voranzutreiben.

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