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Friday, November 28, 2014

Die medizinische Wirkung von Cannabis auf den Körper

günstig cannabis-samen-kaufen
Blüte einer Cannabispflanze
Die Cannabis-Pflanze enthält mehr als 200 unterschiedliche Wirkstoffe. Das Zusammenspiel dieser Inhaltsstoffe ist beim Rauchen von Gras oder gepresstem Haschisch, für die besondere Wirkung verantwortlich.

Nicht nur die Sorte entscheidet darüber, wie das Gras einer Cannabispflanze wirkt, sondern auch die Anbaubedingungen, der verwendete Dünger und das Anbaugebiet sind im hohem Maße verantwortlich für die spezifische psychoaktive Wirkung des Haschisch bzw. Marihuana.

Cannabis enthält unter anderem Δ9-THC (delta-9-Tetrahydrocannabinol), welches maßgeblich an den psychoaktiven Wirkungen des Hachischs, bzw. des Grases beteiligt ist. THC wirkt überlkeitslindernd, schmerzlindernd, entzündungshemmend, entspannend und zuweilen krampflösend.

Neben dem Δ9-THC kommen auch noch andere Cannabinoide - wie das Cannabidiol (CBD), das Cannabinol (CBN) oder das Cannabichromen (CBC) - in der Hanfpflanze vor. Sie alle wirken an unserem körpereigenen Cannabinoidsystem. Die Tatsache, dass ein Mensch ein solches System überhaupt hat, bedeutet, dass wir alle auch körpereigene Cannabinoide (die sogenannten Endocannabinoide) produzieren.

Cannabidiol (CBD) wirkt nicht berauschend. Es bindet sich an eine besondere Art der Cannabinoid-Rezeptoren, dem sogenannten CB2-Rezeptor. Dies erklärt viele Eigenschaften des CBDs. Zum Beispiel ergaben klinische Studien zur Schmerzlinderung, dass eine 50:50-Mischung von THC und CBD die besten analgetischen Wirkungen hat. Ebenso deutet die Konzentration der CB2-Rezeptoren im Darm darauf hin, dass sie für die Eigenschaft des Marijuana verantwortlich sind, Appetit zu erzeugen, Übelkeit zu kontrollieren und Magen-Darm-Krämpfe zu verringen. Außerdem verhindert CBD das Wachstum von Krebszellen.

Therapeutisch kann Cannabis zur Senkung des Augeninnendrucks beim Glaukom (Grüner Star) angewendet werden. Auch bei einer Chemotherapie kann damit die Übelkeit und das Erbrechen bekämpft werden. Bei AIDS hilft die appetitanregende Eigenschaft, die Abmagerung zu verhindern oder zu verzögern. Die Auswertung von sechs Studien zu "Cannabis und Multiple Sklerose" ergab übereinstimmend einen Trend zu verringerten Spastiken und verbesserter Mobilität von MS-Patienten mit der Anwendung von Cannabisprodukten als Therapeutikum (BMC Neurology 2009, vom 04.12.2009). Weiter ist die berauschende, stimmungsaufhellende Wirkung bei diesen schweren Krankheiten sehr hilfreich.

Andere Cannabisbestandteile sind Tetrahydrocannabivarin (THCV), das traditionell in geringen Mengen in chemischen Varietäten in Südafrika vorkommt. Es wird gegenwärtig für die Behandlung des metabolischen Syndroms, das häufig der Entwicklung des Typ-II-Diabetes vorausgeht, untersucht.

Andere Phytocannabinoide, die zur Zeit untersucht werden, umfassen Cannabigerol (CBG) für Prostatakrebs, Cannabidivarin (CBDV) für Epilepsie und verschiedene andere.

Marihuana ist ein nützliches Therapeutikum für eine unfassbare Anzahl an Krankheisbildern und Leiden. Darüber hinaus ist die medizinisch wirksame Pflanze überaus sicher.

Thursday, November 20, 2014

Immer wieder wird über einen erhöhten Wirkstoffgehalt im gehandelten Cannabis gesprochen. Was ist dran an dieser Behauptung?

Wirkstoffgehalt im Cannabis gestiegen
Cannabis Indica
Richtig ist, dass vor drei bis vier Jahren neue Haschisch-Ersatz-Produkte wie "Spice" oder "Maya" auf dem Drogenmarkt auftauchten. Die ungeheuer starke Wirkung dieser Kräutermischungen veranlasste nicht nur das BKA, sondern auch die "Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen- und Drogensucht", ebenso das "European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction" (EMCDDA), sich mit den Inhaltsstoffen – die damals noch nicht verboten waren – auseinanderzusetzen. Bekanntlich kam nach einiger Zeit heraus, dass es sich bei den als Kräutermischungen vertriebenen Produkten in Wirklichkeit um synthetisch hergestellte Cannabinoide handelte. Heute sind die synthetisch hergestellten Cannabinoide weitestgehend bekannt (wie JWH 18,…) und werden regelmäßig im Anhang des BtMGs erfasst.

Gerade das Verbot von traditionell angebautem "echtem" Hanf hat sehr junge unerfahrene Menschen in den Konsum der damals noch erlaubten (weil nicht verbotenen) Kräutermischungen "Spice und Co" getrieben. Die Logik für die jungen Leute zu der Zeit: "Nicht verboten, bedeutet ungefährlich". Da synthetische Cannabinoide wesentlich potenter sein können als das meist bekannte Delta-9-THC, begann an dieser Stelle erstmals eine öffentliche Debatte zu dem Thema "Wirkstoffgehalt im Cannabis". Parallel dazu hört man immer wieder, dass es angeblich gentechnisch manipulierte Hanfsorten gäbe, die einen höheren THC-Gehalt haben als der Hanf, der früher angebaut wurde. Auch diese Lüge hält sich hartnäckig. Es gibt nun mal keinen gentechnisch veränderten Cannabis.

Hochambitionierte Züchter allerdings haben es in den letzten 30 Jahren geschafft, durch gezielte Kreuzung bestimmter Sorten Cannabispflanzen zu züchten, die neben einem hohen Ertrag auch ein recht hohen THC- und CBD-Anteil aufweisen. Das Potenzial einer Cannabispflanze, überhaupt THC zu produzieren, ist in ihrem genetischen Bauplan festgelegt und liegt etwa zwischen 5 und 25 %. Konkret heißt das, genau wie vor 1.000 Jahren, enthält auch heute das Harz in der Blüte einer Cannabispflanze ganz grundsätzlich bis zu 25 % THC. Im Durchschnitt rauchen wir also heute Gras mit einem THC-Anteil von 12 – 17 %. Damals wie heute hat gepresstes Haschisch einen geringeren THC-Anteil. Der sogenannte "Platten-Marok" hat im Durchschnitt einen THC-Anteil von 5 – 10 %. Jeder, der wirklich konkrete Zahlen zu diesem Thema einsehen möchte, kann sich sowohl bei der DBDD als auch bei der EMCDDA informieren.

Für das Jahr 2010 gibt die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) einen durchschnittlichen THC-Gehalt von 8,2 % für Gras und von 6,8 % für Haschisch an (Reitox-Report 2011). Im Vergleich mit den Angaben von 1997 zeigen sich insgesamt nur geringe Veränderungen, wobei der Wirkstoffgehalt des Marihuanas leicht gestiegen und der des Cannabisharzes sogar leicht zurückgegangen ist.«

Gemäß der Studie von P. B. Baker, K. R. Bagon und T. A. Gough, die im Jahre 1980 in der Zeitschrift »Bulletin on Narcotics« (Nr. 1/1980, S. 47-54) erschien, lag der durchschnittliche THC-Gehalt in untersuchten Haschischproben im Jahr 1978 bei 7,9 %. Der höchste Wert (26 %) wurde in einer Haschischprobe aus Indien festgestellt. Vor 30 Jahren wurden in Haschischsorten also ähnlich hohe THC-Gehalte vorgefunden wie in den letzten zehn Jahren. Früher wurde mehr Haschisch als Gras geraucht.

Zu der Frage, ob das heute verfügbare Haschisch abhängiger macht als früher, muss selbst das "European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction" zugeben, im Dunkeln zu tappen:" Aus den nationalen Berichten der Mitgliedstaaten geht hervor, dass die Behandlungsnachfrage wegen Cannabisabhängigkeit vermutlich auf eine Zunahme von Problemen, insbesondere im Zusammenhang mit intensivem Cannabiskonsum, zurückzuführen ist. Es sollte jedoch darauf hingewiesen werden, dass systematische und vergleichbare Daten über die Probleme von Cannabiskonsumenten weitgehend fehlen." (siehe: http://ar2004.emcdda.europa.eu/de/page109-de.html), interessant ist aber auch die Fachinformation "Wie gefährlich ist Cannabis?" Metastudie von Frau Dr. Nicole Krumdiek (als Download unten verfügbar). Jeder, der schon mal gekifft hat, weiß: ist der THC-Gehalt hoch, portioniert man geringer - nicht höher. Außerdem raucht man dann allgemein weniger. Man wird ja immer breiter. Man orientiert sich also – wie beim Alkohol - an der Konsumeinheit. Also ein "Kurzer", wie ein Jägermeister, hat eine hohe Prozentzahl an Alkohol und ein entsprechend kleines Trinkgefäß.

Sunday, October 26, 2014

Die verschiedenen Cannabis-Sorten

die verschiedenen cannabis-arten
Marijuana ist derzeit die am intensivsten kultivierte Pflanze. Das liegt vor allem an dem Verbot von Cannabis und Cannabis-Samen. Inzwischen haben viele Länder Cannabis erlaubt oder zumindest den Anbau einer geringen Menge geduldet. So hat beispielsweise Uruguay im Jahr 2013 den Anbau von bis zu 6 Pflanzen für den Eigenbedarf gesetzlich geregelt und der Besitz steht dort somit nicht mehr unter Strafe. Am 28. August 2013 hat die Regierung der USA angekündigt, dass sie nicht länger aktiv gegen Cannabis-Delikte vorgehen werde. Auch in einigen europäischen Staaten ist Cannbis zumindest geduldet und auch hier werden die Stimmen immer lauter das Gras endlich feizugeben. Grund genug für uns sich mal näher mit dieser vielseitigen Pflanze, ihrer Herkunft, Kultivierung und Anwendung auseinander zusetzen.

Cannabis Indica

Indica-Pflanzen haben sich in Zentralasien entwickelt. Indicas, einschließlich der Kush-Sorten, zeichnen sich durch besondere Merkmale aus: Sie reifen früh und haben eine Blütedauer von 6-9 Wochen. Cannabis Indica hat kompakte und kurze Äste und breite, kurze, dunkelgrüne bis lilafarbene Blätter. Die Blüten der Cannabis Indica sind meist nicht besonders lang, sondern eher von dichtem, schwerem, dickem und in die Breite gehendem Wuchs. Sie riechen beißend "stinkig", nach Skunk eben und können beim Rauchen starken Husten verursachen. Indica-Pflanzen wurden wegen ihres Harzgehaltes entwickelt, der für die Produktion von Haschisch wichtig ist. Nachdem diese Sorten im Westen bekannt wurden, waren sie rasch bei den Rauchern beliebt. Die besten Indicas haben eine sehr entspannende, geradezu sozialisierende Wirkung, die dem Konsumenten ermöglicht, eins mit der Welt zu werden. Bei den Kush-Sorten handelt es sich um Indica-Sorten, die im Hindukushtal des nördlichen Afghanistans, Pakistans und Indiens entwickelt wurden. Das sind Indicas, die vielfach ähnliche oder gleiche Eigenschaften aufweisen. Die Differenz zwischen Kush- und anderen Indica-Soten macht sich eher in Nuancen bemerkbar, als dass es deutliche Unterscheide gäbe. Cannabis Indica stammt ursprünglich aus Afghanistan, Pakistan und Indien. Bei Züchtern und Innenraumanbauern ist die Indica-Pflanze sehr geschätzt aufgrund ihrer gedrungenen, buschigen Form, ihres kompakten Wurzelsystems, ihrer robusten Stängel, breiten Blätter und dichten, sehr THC-haltigen Blütenstände. Manche Pflanzen aus diesem Teil der Welt haben schmalere Blätter, lange weiße Griffel und blassgrünes Laub. Manche Sorten entwickeln rötliche bis violette Buds und Blätter. Das High dieser Sorte ist schwer, stark - ein typischer Downer mit Couch-Effekt.

Cannabis Sativa

Die Sativa-Sorten kommen ursprünglich aus dem asiatischen Raum - Thailand, Vietnam, Laos, Kambodscha und Nepal - und haben unterschiedliche Wachtumscharakteristika. Sie sind in der ganzen Welt heimisch. Die stärkeren Sorten sind in äquatorialen und sub-äquatorialen Zonen zu finden. Beispielsweise solche aus Kolumbien Panama, Mexiko, Nigeria, Indien und Thailand. Cannabis Sativa hat mit 8-15 Wochen eine längere Reifezeit als Indica-Sorten, da sie aus wärmeren klimatischen Gegenden kommen. Das High, das solche Sorten erzeugen, wird meist als psychedelisch, verträumt und kreativitätsördernd beschrieben. Die Blüten riechen in der Regel süßlich bis würzig, der Rauch ist von eher leichter Natur. Cannabis Sativa wächst kegelförmig und kann dabei aussehen wie ein Tannenbaum. Die Blätter sind lang und schmal. Die Blätter weisen lange, schmal gezackte Finger auf. Der Abstand zwischen den Blättern ist recht groß im Vergleich zu Indica-Sorten. Die Pflanzen wachsen outdoor sehr hoch (bis zu 7 meter!) und sind auch indoor nur schwer im Zaum zu halten. Unter Kunstlicht neigen die Blüten dazu lang und dünn zu werden.

Cannabis Ruderalis

Cannabis Ruderalis ist eine kleinwüchsige, struppige Pflanze, die nur äußerst wenig THC enthält. Allerdings blüht sie früher als Cannabis Indica oder Cannabis Sativa. Cannabis Ruderalis ist eine wilde oder verwilderted automatisch blühende Art. Bereits wenige Wochen nach der Keimung beginnen die Pflanzen, Blüten auszubilden, während sie weiter wachsen. Ruderalis bleibt eine eher kleine Pflanze mit einer Höhe zwischen 0,3 - 0,9 meter. Ihre für die frühe Blüte verantwortlichen Gene haben die Züchter bei den früh blühenden Varietäten eingebracht. Ihre Eigenschaft automatisch in die Blüte zu gehen, macht sie außerdem zur Grundlage für die Züchtung so genannter "Automatic"-Sorten.

Tuesday, September 30, 2014

Kurze Anleitung: Wie man automatisch blühendes Cannabis züchtet

Cannabis-Blüte aus Automatik-Samen
Automatisch blühende Cannabis-Sorten, wie Cannabis Indica oder Cannabis Sativa, welche mit Cannabis Ruderalis gekreuzt wurden, benötigen keinen Wechsel in den Beleuchtungszeiten, also musst du den Zyklus des Lichts nicht von 18 auf 12 Stunden pro Tag umstellen. Die automatisch blühenden Sorten enthalten alle Cannabis Ruderalis-Gene in ihrer Kreuzung. Viele Züchter kritisieren, dass die Pflanzen sehr klein bleiben, da die meisten automatisch blühenden Sorten nicht einmal die Höhe von einem Meter erreichen und dadurch auch der Ertrag eher überschaubar ist.

Allerdings muss gesagt werden, dass sie sehr schnell reif für die Ernte sind, du erhältst also binnen zwei bis drei Monate Cannabis-Pflanzen die reif für die Ernte sind. Dazu sind die meisten Cannabis-Sorten sowohl für Indoor- als auch für die Outdoor-Zucht geeignet. Wenn man Outdoor züchtet, ist es sogar möglich, die Pflanzen sehr spät ins Freie zu bringen, um so die Sommertage mit der längsten Tageslichtzeit zu erwischen. Und dennoch kannst du dir immer sicher sein, dass deine Gras-Ernte abgeschlossen ist, bevor die ersten kalten Tage und Tage mit schlechtem Wetter einsetzen.

Keimung der automatisch blühenden Cannabis-Samen

Die Keimung der Cannabis-Samen kann wie bei allen anderen Samen erfolgen. Nimm einen Teller und lege darauf ein feuchtes Tuch oder Watte, verteile nun die Samen gleichmäßig darauf und decke alles mit einem weiteren feuchten Tuch oder Watte ab. Vergewissere dich noch einmal, dass alle Cannabis-Samen gut abgedeckt sind und bedecke das Ganze mit einem weiteren Teller, den du umgedreht darauf setzt. Die ersten Samen werden innerhalb der ersten 24 Stunden keimen, halte also immer die Augen auf, um nach frischen Keimlingen zu sehen. Es kann jedoch einige Tage dauern, bis alle Samen aufgegangen sind. Wenn die Keimlinge einige mm groß sind, pflanze sie schnell in kleine Blumentöpfe. Hierfür befüllst du die Töpfe einfach mit Blumenerde und machst in der Mitte ein Loch, das etwa 5 mm tief ist, hier pflanzt du den kleinen Sämling ein. Bedecke ihn nun vorsichtig mit Erde. Innerhalb weniger Tage werden aus deinen kleinen Keimlingen kleine Pflanzen.

Handhabung der kleinen Pflanzen

Nun ist Eile geboten und du solltest deine Pflanzen so schnell wie möglich in die Growbox bringen oder sie ins Freie an deinen Grow-Ort befördern. Die Wachstumsphase der Cannabis-Pflanzen ist ziemlich kurz und daher müssen sie so viel wachsen wie möglich. Die Wachstumsphase beträgt oft nur zwei bis drei Wochen und dann gehen die Pflanzen bereits in die Blütephase über.

Die Wachstumsphase von automatisch blühendem Cannabis

Wie schon bereits zuvor erwähnt, ist die Wachstumsphase verdammt kurz, weshalb du also ideale Lichtverhältnisse schaffen musst, ganz egal, ob du Cannabis Indoor oder Outdoor züchtest. Du solltest deine Pflanzen auf jeden Fall düngen und einem strickten Plan folgen, damit sie auch die Chance bekommen, so groß wie möglich zu werden. Abhängig von der ausgewählten Sorte werden die Cannabis-Pflanzen letztendlich eine Größe von 30 bis 100 cm erreichen, bevor die Blütephase beginnt. Wie bei allen anderen Sorten (Indica, Sativa, Ruderalis) auch, musst du die Erde immer feucht halten und nicht vergessen, sie täglich mit Wasser zu besprühen.

Die Blütephase von automatisch blühenden Cannabispflanzen

Sobald diese beginnt, halte gut Ausschau nach den Geschlechtern der Pflanzen, damit du auch in der Lage bist, die männlichen Cannabis-Pflanzen so früh wie möglich auszusortieren. Denn dieses Mal hast du keine Vorblüte, um eine frühzeitige Selektion zu machen. Außerdem musst du bei einer Indoor-Zucht nicht die Beleuchtungszeiten verändern, es ist also nicht notwendig von 18 Stunden auf 12 Stunden zu wechseln, dennoch ist es notwenig die Lampen auszutauschen. Denn außer, dass die automatisch blühenden Cannabis-Sorten die Blütephase selbst einleiten, haben sie noch immer die gleichen Bedürfnisse wie alle anderen Cannabis-Sorten. Es ist also notwendig das Lichtspektrum zu wechseln, um eine gute Ernte einzufahren. Wechsle nun auch die verwendeten Düngemittel, um so den idealen Dünger für die Blütephase zu verwenden. Wie zuvor muss die Erde feucht gehalten und die Pflanzen täglich mit Wasser besprüht werden.

Ein weiterer großer Unterschied ist allerdings auch noch, dass du sie nicht nur 12 Stunden am Tag beleuchten musst, du kannst deinen Cannabis-Pflanzen volles Licht für 18 Stunden am Tag geben. Einige Züchter greifen sogar zu noch drastischeren Methoden und geben ihnen volles Licht 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Auf diesem Wege kannst du wirklich große Buds erhalten, welche große Mengen Harz produzieren. Somit ist der Ertrag, gemessen an der Größe und der Wachstumszeit, immer noch exzellent.

Vorbereitung auf die Ernte

automatisch blühende Cannabis-Samen
Höre wenigstens eine Woche vor der Ernte mit dem Düngen auf. Normalerweise solltest du zwei Wochen vor der Ernte mit dem Düngen aufhören. Da die Zeit aber stark begrenzt ist, kann jeder Tag ohne Dünger einen herben Verlust bedeuten, sowohl was die Menge als auch die Qualität angeht. Fahre damit fort deine Pflanzen zu gießen und sie mit Wasser zu besprühen. Bei anderen Cannabis-Sorten wäre es ratsam zwei Tage vor der Ernte das Gießen ebenfalls einzustellen. Aber um es noch einmal zu sagen: Die Zeit ist stark begrenzt, du kannst es dir also nicht erlauben, diese beiden Tage zu verschenken. Gieße also weiter bis zum letzten Tag vor der Ernte. Du kannst aber dennoch die Lampen zwei Tage vor der Ernte ausschalten, um so deinen Buds einen kleinen Booster gegen Ende zu versetzen.

Fahre mehrere Ernten pro Jahr ein

Wenn du keine feminisierten, automatisch blühenden Cannabis-Samen benutzt, solltest du eine männliche und eine weibliche Pflanze für die Zucht von Samen verwenden. Somit kannst du eine große Menge an Samen innerhalb von zwei bis drei Monaten ernten und du kannst es dir ermöglichen, mehrere Ernten pro Jahr einzufahren. Selbst in kälteren Regionen der nördlichen Hemisphäre ist man in der Lage zwei bis drei Ernten pro Jahr einzufahren, während andere Cannabis-Sorten immer nur eine Ernte bieten. Das liegt daran, dass sie nur blühen können, wenn das Tageslicht kürzer wird. Wer da nun automatisch blühende Sorten verwendet, lebt frei von diesem Problem.

Sunday, March 9, 2014

Wie man Cannabis Pflanzen düngt - Wie man Nährstoffe für das Wachstum von Cannabis anwendet

Chemischen und natürlichen Dünger für Cannabis Pflanzen - Marsch 2014
Es gibt eine Unmenge an Düngern, welche speziell auf die Bedürfnisse der Cannabis Pflanze angepasst wurden. Aber diese sind nicht nur in Form von generellen Cannabis Düngern verfügbar, sie sind auch als spezielle Variante für jede Zuchtmethode erhältlich. Es kommt darauf an für welche Zuchtmethode du dich entschieden hast, um zu wissen welche Dünger für deine Zucht geeignet sind. Es gibt gewaltige Unterschiede bei ihnen, da es auch enorme Unterschiede zwischen herkömmlicher Erde, Hydrokultur, Cocossubstrat und ähnlichem gibt. Einige wenige wurden auch so zusammengestellt, das sie sich für jede Zuchtmethode eignen. Aber es kann durchaus ratsam sein sich für einen Dünger zu entscheiden, welcher speziell auf deine Cannabis Anbaumethode abgestimmt wurde.

Denk einfach daran, Erde bietet bereits eine große Bandbreite an Nährstoffen, während bei Hydrokulturen keinerlei Nährstoffe vorhanden sind. Daher benötigen Hydrokulturen weit mehr Nährstoffe und eine vollkommen andere Relation von selbigen.

Einige Dünger bestehen aus 6 bis 12 verschiedenen Packungen, so das du jeder Zeit sicherstellen kannst das deine Cannabis Pflanzen die idealen Nährstoffe in perfekter Relation bekommen. Da das Düngen ganz schön kompliziert werden kann, werden die Packungen mit den verschiedenen Düngern normalerweise mit einem Düngschema geliefert, damit du auch weist wann du was zu verwenden hast.

Beispielsweise wird direkt nach der Keimung des Cannabis Samen normalerweise ein Hormon für das Wurzelwachstum gegeben, der Dünger beinhaltet eine Anleitung wie viel Dünger pro Liter Gießwasser verwendet werden sollen.

Einige Dünger fügen bereits in der zweiten Woche ein weiteres Mittel hinzu, damit nicht nur das Wurzelwachstum, sondern auch das Cannabis Pflanzenwachstum gefördert wird.

Und so geht das jede Woche weiter, während der gesamten vegetativen und Blütephase von Cannabis, die meisten Dünger beenden ihr Programm 1 bis 2 Wochen vor der Ernte. Natürlich wird das Hormon für das Wurzelwachstum nur gegeben während die Pflanzen noch recht klein sind, aber besonders während der Anfangsphase und dem mittleren Abschnitt der Blütephase können es rasch bis zu 4 verschiedene Dünger werden, welche zeitgleich gegeben werden.

Wenn du eine Entscheidung für einen Dünger fällen musst, solltest du den Zeitrahmen des Düngers beachten, damit dieser auch zu deiner Cannabis Sorte passt. Da viele Dünger nur ein 8 Wochen Programm beinhalten und es somit schwer werden würde sie optimal anzupassen, wenn man eine Sorte mit 12 order mehr Wochen hat.

Wenn du der Anleitung des Düngers nicht ordnungsgemäß folgst, kann es leicht passieren das du deine Cannabis Pflanzen überdüngst. Das kann den Tod deiner Zucht bedeuten, denn Dünger bestehen aus konzentrierten Nährstoffen und sind in der Lage die Cannabis Wurzeln zu verbrennen.

Optimale Ergebnisse auf Ihrer Cannabis Wachstum
Es gibt aber auch einige natürliche Wege deinen Cannabis Pflanzen einen Booster zu verpassen, Niemöl um Schädlinge abzuwehren oder Pferdedung anstatt künstlichem Dünger. Du kannst also bei natürlichen Methoden des Düngens ähnliches anwenden was auch in der professionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommt. Einige Züchter topfen ihre Cannabis Pflanzen auch mehrfach um und nicht nur einmalig nachdem der Keimling die Größe erreicht hat um in einen großen Topf zu kommen. Dadurch können sie die Erde mehrfach ersetzen und so auf natürlichem Weg für eine gute Versorgung mit Nährstoffen sorgen. Es kann ebenfalls Dung unter die Erde gemischt werden um so die Kunstdünger zu ersetzen.

Aber sei gewarnt, natürliches düngen beinhaltet auch ein größeres Risiko von Schädlingsbefall und es können schnell Sachen an deine Cannabis Pflanzen gelangen, welche du dort lieber nicht haben möchtest. Im Punkte Sicherheit ist der chemische Weg also weit sicherer und besser. Wenn du aber immer einen Blick auf deinen Geldbeutel haben musst, dann ist natürlich der natürliche Weg der günstigere, da du in den meisten Fällen nicht einmal etwas zu bezahlen brauchst. Kunstdünger hingegen kann schnell ein kleines Vermögen kosten, wenn du ein komplettes Set für alle Phasen des Wachstums kaufst, dann kannst du schnell einige hundert Euro ausgeben. Natürlich hängt dies auch davon ab wie viel in einer Packung oder Flasche Dünger enthalten ist.

Mit dem richtigen Dünger zur richtigen Zeit ist notwendig, um optimale Ergebnisse auf Ihrer Cannabis wächst!

Saturday, January 4, 2014

Wie du dein Cannabis erntest und trocknest

Cannabis Pflanzen Blütephase
Es gibt zahlreiche Techniken um deine Cannabis Pflanzen zu ernten, zu beschneiden und zu trocknen. Das große Problem ist jedoch, dass auch der Trocknungsprozess und wie du deine Pflanzen erntest einen großen Einfluss auf die spätere Qualität deines Grases haben. Zuerst musst du deine Cannabis Pflanzen während der letzten Tage der Blütephase auf die Ernte vorbereiten. Der nächste Schritt ist die Ernte selbst und das Beschneiden selbiger um sie für das Trocknen vorzubereiten. Der letzte Schritt ist der Trocknungsvorgang selbst, denn selbst hier können noch fatale Fehler begangen werden.

Vorbereitungen für die Ernte deiner Cannabis Pflanzen

Wie in den Beiträgen zum Anbau von Cannabis zuvor beschrieben, solltest du mit dem Düngen und besprühen von Niemöl 2 Wochen vor der Ernte aufhören. Gieße deine Pflanzen einfach weiter und besprühe sie täglich mit Wasser. Hör 2 Tage vor der Ernte auf deine Cannabis Pflanzen zu gießen, da dies die Trocknung beschleunigt und das Risiko von Schimmel während der Trocknung verringert. Du kannst ebenfalls das Licht während der letzten 2 tage ausschalten, da dies deinen Pflanzen den letzten Schliff verpasst, es kurbelt die Harzproduktion enorm an und kann die Qualität deiner Cannabis Buds enorm verbessern.

Die Ernte deiner Cannabis Pflanzen

Hier gibt es so einige Möglichkeiten, kommerzielle Cannabis Züchter, welche sehr große Mengen an Cannabis Pflanzen haben, schneiden oft nur die Buds ab und trocknen diese anschließend. Allerdings bekommst du auf diesem Wege nicht das Optimum aus deinen Pflanze heraus, im Gegenteil, du minimierst die Chance die Qualität deiner Buds weiter zu verbessern. Besonders im Punkte Geschmack und Geruch des Cannabis können starke Einbußen entstehen.

Um das Beste aus deinem Gras herauszuholen, solltest du eine Cannabis Pflanze nach der anderen ernten. Schneide die Pflanze einfach wenige cm über der Erde ab, nun rupfe die großen Blätter ab, aber achte darauf sie samt Stängel zu entfernen. Die Blätter würden anderen Falls nur Energie abzweigen, welche so direkt in die Buds geht. Du hast nun die Möglichkeit deine Pflanzen zu belassen wie sie sind und direkt kopfüber zum Trocknen aufzuhängen.

Du kannst aber auch damit fortfahren Cannabis Blätter abzuschneiden, da die großen Blätter nun entfernt wurden, benutze eine Schere und schneide die kleinen und mittleren Blätter ab. Zum Schluss kannst du auch eine kleine Schere nehmen und auch die Blätter an den Buds abschneiden. Wenn die Cannabis Pflanze dann letztendlich ganz von Blättern befreit ist, sind sie bereit kopfüber im Trockenraum aufgehängt zu werden.

Manche Züchter schneiden zusätzliche die großen Seitentriebe ab um die Buds einfacher zu handhaben, dies hat aber keinen großen Einfluss auf die endgültige Qualität.

Die Trocknung deiner Cannabis Buds

Cannabis Zucht - Cannabis Anbau
Dies ist der Prozess in welchem der Geruch und Geschmack den letzten Schliff bekommen, dazu fällt die Entscheidung ob du ein angenehmes und leckeres Gras bekommst oder nur mittelmäßige Straßenqualität.

Kommerzielle Züchter gehen auch hier den schnellen Weg, da Geschwindigkeit das Wichtigste für sie ist um wieder Raum für eine neue Cannabis Zucht zu schaffen. Daher werden die abgeschnittenen Cannabis Buds einfach in einem Raum mit niedriger Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen getrocknet. Allerdings haben deine Pflanzen auf diesem Wege keine Gelegenheit mehr die letzten Nährstoffe für den Geschmack, Geruch und die Harzproduktion umzuwandeln.

Es ist wesentlich besser die Cannabis Pflanzen ohne große Blätter oder ohne alle Blätter, der Reihe nach kopfüber aufzuhängen, aber achte darauf das sie sich nicht berühren und etwas Platz zwischen den Cannabis vorhanden ist. Anderenfalls riskierst du das Schimmel deine Ernte im letzten Moment vernichtet.

Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu hoch sein, außerdem muss für eine ausreichende Belüftung gesorgt werden. Eine durchschnittliche Raumtemperatur tut es vollkommen, unter diesen Bedingungen dauert es grob 2 Wochen bis deine Cannabis Pflanzen trocken und bereit zum Gebrauch sind.

Oh und eine letzte Sache noch, der Raum sollte dunkel sein, damit auch keinerlei Nährstoffe für eine nun nutzlose Photosynthese aufgebracht werden. Auf diesem Wege geht alles direkt in die Buds und erzeugt somit ein schweres, dichtes, wohlschmeckendes und angenehm duftende Cannabis Buds von höchster Qualität.

Wie kann man herausfinden ob das Weed bereit zum Konsum ist?

Dies kannst du leicht bewerkstelligen, versuche einfach einen Stiel abzuknicken. Wenn die Stiele unter den Cannabis Buds einfach abbrechen, ist dein Gras bereit. Wenn sie aber immer noch elastisch sind und sich verbiegen anstatt abzubrechen, dann braucht deine Cannabis Buds noch ein kleines bisschen um durch und durch zu trocknen.

Thursday, July 25, 2013

Licht/Beleuchtung deiner Indoor Cannabis Zucht

Beleuchtung deiner Indoor Cannabis Zucht
Licht ist eines der wichtigsten Dinge die wir auf der Erde haben, einige behaupten Wasser sei das wichtigste, aber ohne Licht gäbe es auf der Erde auch kein flüssiges Wasser. Was ist also wichtiger, Licht oder Wasser? Nun, das ist in etwa wie die Frage was zuerst da war, das Huhn oder das Ei?

Sogar wir Menschen benötigen das Sonnenlicht, ohne es wäre unser Körper nicht in der Lage Vitamin D zu produzieren. Für Cannabis Pflanzen ist es sogar noch wichtiger, da sie das Sonnenlicht für die Photosynthese benötigen, dies ist jedoch nur ein Wort für die Fähigkeit der Pflanze Chlorophyll zu erzeugen und durch dieses in der Lage ist Nährstoffe aus der Erde aufzunehmen und zu verarbeiten.

Wenn du unseren Blog über "die Zucht von Cannabis" verfolgt hast oder zumindest einige Beiträge gelesen hast, dann weist du bereits das du verschiedene Lampen für deine Cannabis Pflanzen benötigst, abhängig davon ob sie sich gerade in der vegetativen oder der Blütephase befinden. Hier findest du Informationen darüber warum Watt nicht ausschlaggebend für die Wahl deiner Lampen ist, da sie dir nicht verrät wie viel des erzeugten Lichts für deine Pflanzen nutzbar ist.

Außerdem erklären wir dir was hinter der Maßeinheit PAR steckt und was Nanometer sind. Anschließend weist du auch alles weitere was du über Licht wissen musst und wie du es für deine Pflanzen einsetzen kannst. Und letztendlich erhältst du auch Informationen welche Art von Lampen du für deine Indoor Cannabis Zucht verwenden musst.

Was sind Wellenlängen, PAR und Nanometer? 

Das Lichtspektrum reicht von ultraviolett bis hin zu ultrarot. Die Wellenlänge wird immer in der Maßeinheit Nanometer angegeben, das Kürzel für Nanometer ist nm. Aber für Pflanzen, inklusive Cannabis, ist nicht jede Wellenlänge des Lichts nutzbar. Pflanzen können für die Photosynthese alles verwenden was zwischen 400 und 700 nm liegt. Dies bringt uns zu der Maßeinheit PAR, PAR ist die Einheit welche dir verrät wie viel des erzeugten Lichts von deinen Pflanzen für die Photosynthese benutzt werden kann.

Es mag sich kompliziert anhören, tatsächlich ist es dies aber nicht. Behalte einfach im Kopf das nm dir die Wellenlänge verrät und das nur Werte zwischen 400 und 700 nutzbar sind und PAR fügt diese Werte zusammen, so das du nicht herumrechnen musst. PAR steht auch für Photosynthetically Active Radiation, zu Deutsch: Photosynthetisch aktive Bestrahlung.

Warum ist eine höhere Watt Zahl nicht mit besserem Licht gleichzusetzen? 

Wie oben bereits erklärt, gibt dir Watt nur an wie viel Energie die Lampe nutzt um Licht zu erzeugen. Aber nur weil das Licht stärker ist, bedeutet dies nicht das die Lampe mehr nutzbares Licht für die Photosynthese erzeugt.

Jetzt solltest du in der Lage sein nach dem Wichtigsten Ausschau zu halten, einer hohen Watt-PAR Zahl, da sie dir angibt wie viel der verbrauchten Energie für deine Cannabis Pflanzen nützlich ist.

Welches Licht sollte während der Cannabis Wachstumsphase verwendet werden? 

Du solltest auf jeden Fall Leuchtstoffröhren während der "Cannabis Wachstumsphase" verwenden, sie benötigen nicht viel Energie, kosten nicht besonders viel Geld und erzeugen wenig Wärme. Achte aber darauf nicht eine beliebige Leuchtstoffröhre aus dem Baumarkt zu kaufen, da diese in der Regel das falsche Lichtspektrum besitzen und es sich unter 300 nm befindet.

Das Beste ist es wenn man sich einfach bei einem Head- und Growshop umsieht, hier kannst du dir sicher sein das die Angebotenen Materialien im richtigen nm Bereich für deine Cannabis Pflanzen liegen. Für jeden Quadratmeter Anbaufläche benötigst du etwa 2 Leuchtstoffröhren. Leuchtstoffröhren sind bereits für ein paar Euro erhältlich, wenn du noch die Halterung benötigst kostet es etwas mehr. Aber alles in allem wirst du trotzdem nur auf etwa 90€ pro Quadratmeter kommen.

Welches Licht sollte während der Cannabis Blütephase verwendet werden? 

Natriumdampflampe - cannabis anbau
Eine Natriumdampflampe wird für diese Phase notwendig sein. Moderne Natriumdampflampen bieten sogar die Möglichkeit das Lichtspektrum umzustellen und können somit während beiden Cannabis Perioden des Wachstums eingesetzt werden. Dies kann allerdings recht teuer werden, da sie während dem Betrieb wirklich eine große Menge Strom absaugen. Ein weiteres Problem ist die Hitze welche sie entwickeln, denn dies macht einen großen Abstand zwischen deiner Lampe und deinen Cannabis Pflanzen notwendig. Da du eh schon nicht viel Platz in deiner Growbox hast, solltest du über ein Kühlungssystem für deine Lampe nachdenken. Damit können deine Pflanzen näher an die Lampe heranwachsen ohne dabei zu verbrennen.

Gibt es keine Alternativen zu diesen Lampen während der Cannabis Zucht? 

Es gibt nicht gerade viele Alternativen, du könntest während der Cannabis Wachstumsphase auf Energiesparlampen setzen. Allerdings sind diese nicht ideal geeignet, was sie somit nur zu einer Option während des Anfangs der Cannabis Wachstumsphase macht, nach einem Drittel bis nach der Hälfte der Wachstumsphase sind sie unbrauchbar. Du kannst sie also eigentlich vergessen, da auch deine Leuchtstoffröhren bereits wenig Energie verbrauchen.

LEDs Anbau von Cannabis
Eine weit bessere und modernere Methode beim Anbau von Cannabis, ist der Einsatz von LEDs, diese sind nun auch in einem Lichtspektrum erhältlich, welches sich für die Photosynthese eignet. Das Problem ist das LEDs sehr teuer sind, da Elektrizität aber ebenfalls immer teuerer wird, ist es dennoch eine Überlegung wert. Sei aber Achtsam bei der Wahl, damit du auch langlebige LEDs von guter Qualität erwischt, da LEDs immer teuer sind, aber nicht immer von guter Qualität. Die Zucht LEDs sind gerade einmal ein paar Jahre alt und daher sammeln die Hersteller immer noch Informationen darüber wie die Technik der LEDs verbessert werden kann.

Nun weist du etwas mehr über das benötigte Licht beim Anbau von Cannabis zu Hause! Ehrlich, es ist nicht schwer tolle cannabis blüten zu hause selbst anzubauen um dieses Cannabis für persönliche oder medizinische Zwecke zu nutzen!

Sunday, July 7, 2013

Wie man Cannabis Outdoor züchtet

Cannabis Outdoor züchtet Die Outdoor Zucht sollte ebenfalls in mehrere Schritte aufgeteilt werden, in diesem Abschnitt geht es nicht um einige wenige cannabis pflanzen in Blümentöpfen auf dem Balkon, sondern um die Zucht einer größeren Menge Pflanzen im Freien. Diese Art der Zucht ist auch als Guerilla-Growing bekannt. Es ist eine sehr günstige Methode der Cannabis Zucht, allerdings mit dem Risiko verbunden das einige Pflanzen verloren gehen, da ein oder mehrere Grow Orte entdeckt werden.

Zuerst musst du einen idealen Ort finden, ein Ort welcher für andere Menschen unsichtbar ist, wo das Sonnenlicht deine Pflanzen die ganze Zeit erreichen kann und wo andere Leute es nicht riechen können. Der nächste Schritt beinhaltet die Wahl der richtigen Sorte, die Keimung der cannabis samen zu Hause und dem Wachstum der Keimlinge zu kleinen Pflanzen in Blumentöpfen, um sie auf die Bedingungen im Freien vorzubereiten. Vergewissere dich das die Erde an deinem Grow Ort vorbereitet ist und ideale Bedingungen für deine Pflanzen bietet. Wie du für deine cannabis pflanzen sorgst und vieles mehr wird hier erklärt, Schritt für Schritt um dir den Anfang so einfach wie möglich zu machen.

Den richtigen Ort finden

Der richtige Ort ist wie beschrieben, ein Ort an dem niemand deine cannabis pflanzen sehen kann, er ist ebenfalls weit genug von Orten und Wegen entfernt wo sich viele Leute aufhalten, so das auch der Geruch nicht zum Problem werden kann. Er bietet ebenso die ganze Zeit volles Sonnenlicht aus allen Richtungen. In vielen Fällen sind dies Waldlichtungen oder manche Züchter machen „Löcher“ in Maisfelder, sie schneiden den Mais ab um so Platz für ihre cannabis pflanzen zu schaffen. Mais eignet sich hierfür sehr gut, da er hoch wächst, man muss aber vorsichtig sein, ansonsten wird der Mais vor deinen Pflanzen geerntet.

Außerdem sollte der Ort für dich einfach und schnell zu erreichen sein, da du von Zeit zu Zeit nach deinen Pflanzen sehen musst. Und du musst nicht nur danach schauen, sondern es kann auch notwendig sein Wasser, Dünger, Pestizide und mehr heranzukarren. Wenn also dein Ort schwierig zu erreichen oder zu weit entfernt ist, wirst du schnell die Grenzen deiner Belastbarkeit kennen lernen.

Der richtige Zeitpunkt um deine Zucht zu beginnen

In kälteren Regionen der nördlichen Hemisphäre wie Polen, Deutschland, der Tschechischen Republik, Frankreich und ähnlichen, musst du den besten Zeitpunkt abpassen um deine cannabis pflanzen ins Freie zu bringen und so das Maximum aus dem Sommer herausholen. Für dich gibt es jedes Jahr nur eine Chance auf eine Ernte, nutze sie also sorgfältig. Abhängig von deiner ausgewählten cannabis sorte, musst du deine kleinen Pflanzen Ende April bis Anfang Juni ins Freie bringen, deine Ernte wird dann zwischen September und Oktober bereit sein. Dies bedeutet, das Ende April ein idealer Zeitpunkt ist um dich für eine Sorte zu entscheiden und mit der Keimung der cannabis samen zu beginnen, so das deine Pflanzen Mitte Mai bereit sind herausgebracht zu werden.

Wähle deine cannabis sorte

cannabis sorte
Abhängig von deinem Grow Ort, solltest du dich für eher kleinwüchsige oder großwüchsige cannabis sorten entscheiden. Wenn du Waldlichtungen zur Verfügung hast, kannst du groß wachsende Sorten nehmen, es macht sogar nichts aus wenn diese 4 Meter hoch werden, die Bäume im Wald sind normalerweise weit größer und daher in der Lage cannabis pflanzen aller Größenordnungen zu verstecken. Ein Maisfeld auf der anderen Seite ist etwas beschränkter in seinen Kapazitäten Pflanzen zu verstecken, du solltest dich also für Sorten entscheiden, welche normalerweise nicht größer wie 1,80 bis 2 Meter werden.
Außerdem verfolge die Erntezeiten der Maisfelder, so das du eine Sorte wählen kannst, welche früher wie der Mais Erntereif ist. In Waldlichtungen ist dies hingegen ebenfalls kein Problem. Vergewissere dich dazu das du auf jeden Fall eine Outdoor Sorte nimmst oder deine cannabis pflanzen werden in diesem Klima sehr wahrscheinlich eingehen.

Keimung deiner cannabis samen

Manche Leute werfen ihre cannabis samen einfach quer über ihren Grow Ort, was jedoch nicht gerade die beste Idee ist, es bietet einem nicht die optimalen Möglichkeiten zur Bestimmung der Geschlechter, hinzu kommt das man viele samen verliert, sei es durch eine Position in der sie nicht keimen können oder von Tieren gegessen werden, der Abstand zwischen den cannabis pflanzen ist auch nicht ideal, daher kommen sie sich beim Wachstum in die Quere und so weiter.
Das Beste ist es die cannabis samen zu Hause zur Keimung zu bringen, die Keimlinge in kleine Blumentöpfe einzupflanzen und sie zu einer kleinen cannabis pflanze heranwachsen zu lassen. Die kleinen Pflanzen sind dann bereit für die Zucht im Freien, da sie weit bessere Chancen haben wenn es darum geht, sich gegen Schädlinge, Pilze und schlechte Klimabedingungen zur Wehr zu setzen. Schau dir auch unseren Eintrag "Keimung der Cannabis Samen" an um mehr Informationen zur Keimung der Samen zu finden, so wie zur Handhabung der Keimlinge und wie du in alles ideales Timing bringst.

Vorbereitungen deines grow ortes

Cannabis braucht eine lockere Erde ohne Verunreinigungen. Das heißt du musst die Erde auflockern, besonders wenn du Waldlichtungen verwendest. Die Erde hier kann ganz schön fest sein und nicht gerade das widerspiegeln was Cannabis liebt. Dazu kommt das häufig einige Gebiete des Waldes stark verschmutzt sind, durch Leute welche dort ihren Müll abladen, du wirst überrascht sein was man dort so alles finden kann, angefangen bei gebrauchten Spritzen, über Autoreifen, bis hin zur Waschmaschine ist alles vertreten. So kann es auch möglich sein das einige, kleine Waldgebiete mit Altöl oder ähnlichem belastet sind, diese Belastungen müssen vermieden werden. Die Ideale Lösung ist das Mitbringen eigener Blumenerde und die Auslegung einer schön dicken Schicht für deine Cannabis Pflanzen. Sicherlich wird diese Schicht nicht dick genug sein um für alle Wachstumsphasen deiner Pflanzen auszureichen, es garantiert dir aber das deine Pflanzen die ideale Erde während der ersten Wochen haben. Nach den ersten Wochen haben deine Pflanzen bereits eine stattliche Größe erreicht und sind nicht mehr besonders empfindlich. Die Vorbereitung des Grow Ortes kann einige Tage bevor man die Pflanzen ins Freie bringt erledigt werden.

Die jungen cannabis pflanzen ins freie bringen

Die cannabis pflanzen werden einfach aus ihren Blumentöpfen genommen und in die Erde umgesetzt, wenn möglich sollte mit Dünger ein wenig gegossen werden. Aber am wichtigsten ist es eine Lösung mit Niemöl dabei zu haben, diese Lösung wird auf die Pflanzen gesprüht. Niemöl ist ein natürlicher Schutz gegen nahezu alle Arten von Schädlingen und ohne es, endet man schnell mit großen Problemen. Die Lösung mit Niemöl wird alle 2 bis 3 Wochen auf die pflanzen gesprüht. Wenn man bereits Ärger mit Schädlingen hat, so sollte es alle 10 Tage auf die cannabis pflanzen gesprüht werden.

Die pflege deiner zucht

Wie zuvor beschrieben, besprühe deine cannabis pflanzen alle 2 bis 3 Wochen mit Niemöl. Dünge deine Pflanzen ordentlich, achte darauf das du den geeigneten Dünger während Wachstums- und Blütephase benutzt. Schau alle 2 bis 3 Tage nach deinen Pflanzen, halte die Augen nach Schädlingen offen und nach anderen Dingen die deinen Pflanzen schaden könnten. Überprüfe deine Pflanzen auch nach Zeichen der Vorblüte, andernfalls kannst du die männlichen cannabis pflanzen nicht frühzeitig ausmustern. Wirf auch immer einen Blick auf die Erde, wenn sie trocken wirkt, solltest du deinen Pflanzen Wasser mitbringen. Sprühe kein Wasser oder eine Lösung mit Niemöl auf deine Pflanze während die pralle Sonne scheint, da Wassertropfen wie eine Lupe wirken können und somit in der Lage sind die Blätter zu verbrennen.

Die cannabis blütephase beginnt

Wenn sie beginnt, musst du den Dünger wechseln, behalte aber im Hinterkopf das du etwa 2 Wochen vor der Ernte mit dem Düngen aufhörst. Andernfalls könnten Rückstände des Düngers den Geschmack deines Grases ruinieren. Besuche deine cannabis pflanzen nun täglich um sie mit Wasser zu besprühen, um somit ein gutes Wachstum während der letzten Phase sicher zu stellen und um mögliche Rückstände des Düngers loszuwerden. Du solltest auch 3 bis 4 Wochen vor der Ernte aufhören deine Pflanzen mit Niemöl zu besprühen, es ist nicht unbedingt gesundheitsschädlich, beeinträchtigt aber ebenfalls den Geschmack deines Grases sehr negativ. Achte nun doppelt darauf das die Erde immer gut feucht ist, da dies während der Blütephase besonders wichtig ist. Eine schlechte Versorgung mit Wasser kann zu einer verlangsamten Produktion von Bud und Harz führen. Höre 2 bis 3 Tage vor der Ernte mit dem Gießen komplett auf, dies beschleunigt den Trocknungsprozess und hat keinen Einfluss auf die Qualität.

cannabis blütephase

Saturday, June 15, 2013

Wie man Cannabis Indoor züchtet

Cannabis Anbau - Cannabis Sorte
Die Indoor Zucht von Cannabis muss in mehrere Schritte aufgeteilt werden. Zuerst musst du eine Growbox kaufen oder dir selbst eine bauen. Wenn deine Growbox fertig ist, inklusive Lampen, Belüftungssystem und so weiter, musst du dich auch für eine Sorte oder Sorten entscheiden die du züchten willst. Der nächste Schritt beinhaltet die Keimung der Samen, die Handhabung der Keimlinge und wann man sie in die Growbox umsiedeln kann. Jetzt ist es Zeit für die Wachstumsphase, in welcher deine Pflanzen auf eine stattliche Größe heranwachsen, halte Ausschau nach der Vorblüte, um männliche Pflanzen frühzeitig zu erkennen und diese auszusortieren, dazu kannst du an ihr erkennen wann deine Pflanzen bereit für die Blütephase sind. Wenn die Blütephase beginnt musst du die Lampen austauschen, den Dünger umstellen und einiges mehr. Während der Blütephase musst du den richtigen Zeitpunkt für die Ernte abpassen, um so das Beste aus deiner harten Arbeit herauszuholen. Während der Wachstumsphase können auch Stecklinge erstellt werden, um so die Zeit bis zur nächsten Ernte zu verkürzen. Außer du willst natürlich eine andere Sorte züchten, dann musst du wieder mit cannabis samen anfangen oder dir Stecklinge von anderen Züchtern besorgen. Aber fangen wir nun mit einer Schritt für Schritt Anleitung an.

Die Cannabis Growbox/Der Growroom

Abhängig von der Größenordnung in welcher du Cannabis anbauen willst, kannst du einen gesamten Raum zum Growroom ausbauen um große Ernten zu erreichen oder du entscheidest dich für eine Growbox (etwa Schrankgröße). Die Growbox ist die populärste Methode der Indoor Zucht. Die meisten Leute bauen Cannabis nur für den Eigenbedarf an oder für sich und ein paar Freund, wieder andere bauen so viel an das sie ihre Unkosten decken können und selbst immer mit etwas zu rauchen versorgt sind.

Bei einem ganzen Growroom ist es notwendig sicher zu stellen das die Luftfeuchtigkeit keinen Schaden an den Wänden anrichten kann. Dies währe schlecht für dein Zuhause und der Schimmel könnte wiederum schlecht für deine Pflanzen werden. Dies bedeutet das der Raum am idealsten gefliest ist, da die meisten Menschen aber keinen solchen Raum zur Verfügung haben, ist es notwendig die Decke, die Wände und den Boden Wasserdicht zu versiegeln, hierfür kann eine starke Folie oder ähnliches verwendet werden. Eine weitere Sache die du vorbereiten musst, ist eine Abflussmöglichkeit für heruntertropfendes Wasser einzubauen. Abhängig von der Größe des Raumes kann es auch erforderlich sein einen Wassertank einzubauen, andernfalls muss jeden Tag eine Unmenge an Gießwasser in den Raum geschleppt werden. Ein Wassertank hingegen kann Wasser für mehrere Tage Lagern und gegebenenfalls mit einem Gartenschlauch befüllt werden.
Die Belüftung könnte durch ein Fenster bewerkstelligt werden, aber dies ist eher kritisch zu betrachten, da die Temperatur und Luftfeuchtigkeit schnell entweichen könnten und diese müssen dann mit dem Aufwand von viel Strom wiederhergestellt werden.
Lampen müssen entsprechend der Größe des Raumes und der Zucht ausgewählt werden.

Die Growbox besteht für Gewöhnlich aus einem Rahmen mit Aluminiumröhren, welche mit einem licht-, luft- und wasserdichtem Material bespannt werden. Die durchschnittliche Höhe einer solchen Growbox beträgt 2 Meter und ist in verschiedenen Größen, gemessen an den Quadratmetern, erhältlich. Dies hängt natürlich davon ab wie viel Platz man für seine Zucht zur Verfügung hat und wie groß die Zucht werden soll. Um sich selbst eine solche Growbox zu bauen, benötigt man lediglich ein paar Bretter aus dem Baumarkt, eine Wasserdichte Folie und einen elektrischen Schraubendreher. Für jeden Quadratmeter werden 2 spezielle Leuchtstoffröhren für die Pflanzenzucht benötigt, welche während der Wachstumsphase zum Einsatz kommen, eine 400 Watt Natriumdampflampe wird für die Blütephase benötigt, des Weiteren braucht man ein Belüftungssystem, ein Aktivkohlefilter, ein Thermometer, ein Hygrometer, ein oder zwei Zeitschaltuhren, Streifen oder ein Gerät zur Messung des PH Wertes und weitere Streifen oder ein Gerät zur Messung des Nährstoffgehaltes.

Natürlich brauchst du des Weiteren kleine Blumentöpfe für die Keimlinge und große Blumentöpfe für die Wachstums- und Blütephase. Als Erde kann gewöhnliche Blumenerde verwendet werden.

Die Wahl der richtigen Cannabis Samen

Es ist wichtig keine Cannabis Sorte auszuwählen, welche zu große Pflanzen erzeugt, da dein Platz begrenzt ist. Bei der Verwendung einer Growbox hast du lediglich 2 Meter, von denen du allerdings auch noch den Platz für die Lampen abziehen musst und dazu einen Abstand zwischen den Pflanzen und den Lampen. Insbesondere während der Blütephase musst du Lampen einsetzen, welche eine enorme Hitze produzieren und so deine Cannabis Pflanzen rasch verbrennen können. Bei einer 2 Meter hohen Growbox sollten deine Pflanzen nicht höher wie 1,50 Meter wachsen.

Treffe ebenso eine kluge Entscheidung wie viel du dir selbst zumuten kannst, als Anfänger solltest du auch eine Sorte wählen, welche für Anfänger geeignet ist. Wenn du aber eine bessere und kompliziertere Sorte anbauen willst, da sie eine höhere Qualität bietet, entscheide dich zu Beginn für eine schnell blühende Sorte. Eine gute Wahl für Anfänger ist die Cannabis Sorte Top 44, da sie ihre Blütephase nach 44 Tagen beginnt und deine erste Zucht somit schnell zu Ende ist. Und somit machst du genug Erfahrungen für eine Sorte mit höherer Qualität.

Indoor Zucht von Cannabis - Cannabis Samen

Keimung der Cannabis Samen und Handhabung der Keimlinge

Sieh dir unseren Beitrag, Keimung der Cannabis Samen an, um eine detaillierte Anleitung zu finden, wie du deine cannabis samen zum keimen bringst und wie du die Keimlinge zu einer heranwachsenden Cannabis Pflanze heranziehst.

Die Wachstumsphase der Cannabis Pflanzen

Wenn du deine cannabis pflanzen in die großen Töpfe umgetopft hast, sind sie bereit für die Growbox. Zuerst kommen die Leuchtstoffröhren zum Einsatz, diese können auch nahe an die Pflanzen heran gehangen werden, da sie keine große Hitze erzeugen, sind deine Pflanzen sicher und die Gefahr von Verbrennungen ist äußerst gering. Ein paar cm zwischen den Leuchtstoffröhren und den Pflanzen sind genug. Die cannabis pflanzen benötigen 18 Stunden Licht pro Tag um heranzuwachsen. Die Luftfeuchtigkeit in der Growbox sollte zwischen 50 und 60% liegen, bewässere deine Pflanzen täglich, damit die Erde immer feucht bleibt und in keinem Fall austrocknet. Vergiss nicht deine Pflanzen täglich mit Wasser zu besprühen, da dies das Wachstum fördert und eine gute Wasserzufuhr gewährleistet. Eine weitere wichtige Sache ist das Düngen, die Indoor Zucht macht ein zusätzliches Düngen unausweichlich, da die Natur mehr Nährstoffe zu bieten hat und einen endlosen Nachschub bietet und dies in einem Blumentopf allerdings nicht geschehen kann. Im Blumentopf wird die Erde von deinen Pflanzen förmlich leer gesaugt und es gibt keinerlei Möglichkeiten eines natürlichen Nachschubes, daher ist es deine Aufgabe dafür zu sorgen. Achte aber darauf den richtigen Dünger für die Wachstumsphase zu benutzen, da deine Pflanzen eine verschiedene Zusammensetzung der Nährstoffe benötigen, je nachdem ob sie sich gerade in der Wachstums- oder Blütephase befinden.

Die Blütephase der Cannabis Pflanzen

Sei auf der Hut und achte auf Anzeichen der Vorblüte, da du die männlichen cannabis pflanzen so früh wie möglich loswerden musst und dies deine einzige Chance ist diese frühzeitig auszusortieren. Dazu ist es ein Zeichen dafür das deine Pflanzen bereit sind in die Blütephase geschickt zu werden. Wenn du bereits die Grenzen deiner Growbox erreicht hast, ist es Zeit die Leuchtstoffröhren herauszunehmen und die Natriumdampflampe hereinzuhängen. Sei aber vorsichtig wenn du die Lampe hereinhängst, da du riskierst deine Pflanzen zu verbrennen, falls du die Lampe zu nahe an die Pflanzen heran lässt. Nun gibst du den Pflanzen auch nur noch 12 Stunden Licht pro Tag.

Wenn du bereits Pflanzen mit der Vorblüte hattest, aber immer noch Platz in der Growbox übrig ist, so kannst du sie auch noch einige Tage bis zu einer Woche weiter wachsen lassen.

Vergiss nicht den Dünger zu wechseln welchen du verwendest, da deine Pflanzen nun andere Nährstoffe benötigen wie während der Wachstumsphase. Abhängig von der cannabis sorte, kann die Blütephase stark variieren, normal sind 5 bis 8 Wochen. Während der ersten Woche sind die Veränderungen eher minimal, während der zweiten Woche hingegen sind schon deutlich größere Veränderungen sichtbar und du solltest eine letzte Prüfung der Geschlechter machen um sicher zu gehen das die männlichen Pflanzen auch wirklich aussortiert sind. Nach etwa 5 bis 6 Wochen werden die ersten Haare braun, die Pflanzen sind aber noch nicht reif für die Ernte, dies läutet lediglich das Ende der Blütephase ein. Nimm dich vor Schimmel in den Blüten in Acht, da die Buds während dieser Phase dick und fest werden, sind sie dafür besonders anfällig.

Vorbereitung der Ernte

Stelle das Düngen 1 bis 2 Wochen vor der Ernte ein, da du Rückstände des Düngers in deinen cannabis pflanzen vermeiden willst. Besprühe sie täglich mit Wasser, damit sie alle Nährstoffreste aufbrauchen können und um möglich Rückstände des Düngers wegzuwaschen. Höre 2 Tage vor der Ernte mit dem gießen auf, da dies den Trocknungsprozess beschleunigt und deine Ernte weder schmälert, noch die Qualität der Buds mindert. Du kannst zusätzlich das Licht während dieser letzten 2 Tage ausschalten, um somit die Harzproduktion voranzutreiben.