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Sunday, March 9, 2014

Wie man Cannabis Pflanzen düngt - Wie man Nährstoffe für das Wachstum von Cannabis anwendet

Chemischen und natürlichen Dünger für Cannabis Pflanzen - Marsch 2014
Es gibt eine Unmenge an Düngern, welche speziell auf die Bedürfnisse der Cannabis Pflanze angepasst wurden. Aber diese sind nicht nur in Form von generellen Cannabis Düngern verfügbar, sie sind auch als spezielle Variante für jede Zuchtmethode erhältlich. Es kommt darauf an für welche Zuchtmethode du dich entschieden hast, um zu wissen welche Dünger für deine Zucht geeignet sind. Es gibt gewaltige Unterschiede bei ihnen, da es auch enorme Unterschiede zwischen herkömmlicher Erde, Hydrokultur, Cocossubstrat und ähnlichem gibt. Einige wenige wurden auch so zusammengestellt, das sie sich für jede Zuchtmethode eignen. Aber es kann durchaus ratsam sein sich für einen Dünger zu entscheiden, welcher speziell auf deine Cannabis Anbaumethode abgestimmt wurde.

Denk einfach daran, Erde bietet bereits eine große Bandbreite an Nährstoffen, während bei Hydrokulturen keinerlei Nährstoffe vorhanden sind. Daher benötigen Hydrokulturen weit mehr Nährstoffe und eine vollkommen andere Relation von selbigen.

Einige Dünger bestehen aus 6 bis 12 verschiedenen Packungen, so das du jeder Zeit sicherstellen kannst das deine Cannabis Pflanzen die idealen Nährstoffe in perfekter Relation bekommen. Da das Düngen ganz schön kompliziert werden kann, werden die Packungen mit den verschiedenen Düngern normalerweise mit einem Düngschema geliefert, damit du auch weist wann du was zu verwenden hast.

Beispielsweise wird direkt nach der Keimung des Cannabis Samen normalerweise ein Hormon für das Wurzelwachstum gegeben, der Dünger beinhaltet eine Anleitung wie viel Dünger pro Liter Gießwasser verwendet werden sollen.

Einige Dünger fügen bereits in der zweiten Woche ein weiteres Mittel hinzu, damit nicht nur das Wurzelwachstum, sondern auch das Cannabis Pflanzenwachstum gefördert wird.

Und so geht das jede Woche weiter, während der gesamten vegetativen und Blütephase von Cannabis, die meisten Dünger beenden ihr Programm 1 bis 2 Wochen vor der Ernte. Natürlich wird das Hormon für das Wurzelwachstum nur gegeben während die Pflanzen noch recht klein sind, aber besonders während der Anfangsphase und dem mittleren Abschnitt der Blütephase können es rasch bis zu 4 verschiedene Dünger werden, welche zeitgleich gegeben werden.

Wenn du eine Entscheidung für einen Dünger fällen musst, solltest du den Zeitrahmen des Düngers beachten, damit dieser auch zu deiner Cannabis Sorte passt. Da viele Dünger nur ein 8 Wochen Programm beinhalten und es somit schwer werden würde sie optimal anzupassen, wenn man eine Sorte mit 12 order mehr Wochen hat.

Wenn du der Anleitung des Düngers nicht ordnungsgemäß folgst, kann es leicht passieren das du deine Cannabis Pflanzen überdüngst. Das kann den Tod deiner Zucht bedeuten, denn Dünger bestehen aus konzentrierten Nährstoffen und sind in der Lage die Cannabis Wurzeln zu verbrennen.

Optimale Ergebnisse auf Ihrer Cannabis Wachstum
Es gibt aber auch einige natürliche Wege deinen Cannabis Pflanzen einen Booster zu verpassen, Niemöl um Schädlinge abzuwehren oder Pferdedung anstatt künstlichem Dünger. Du kannst also bei natürlichen Methoden des Düngens ähnliches anwenden was auch in der professionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommt. Einige Züchter topfen ihre Cannabis Pflanzen auch mehrfach um und nicht nur einmalig nachdem der Keimling die Größe erreicht hat um in einen großen Topf zu kommen. Dadurch können sie die Erde mehrfach ersetzen und so auf natürlichem Weg für eine gute Versorgung mit Nährstoffen sorgen. Es kann ebenfalls Dung unter die Erde gemischt werden um so die Kunstdünger zu ersetzen.

Aber sei gewarnt, natürliches düngen beinhaltet auch ein größeres Risiko von Schädlingsbefall und es können schnell Sachen an deine Cannabis Pflanzen gelangen, welche du dort lieber nicht haben möchtest. Im Punkte Sicherheit ist der chemische Weg also weit sicherer und besser. Wenn du aber immer einen Blick auf deinen Geldbeutel haben musst, dann ist natürlich der natürliche Weg der günstigere, da du in den meisten Fällen nicht einmal etwas zu bezahlen brauchst. Kunstdünger hingegen kann schnell ein kleines Vermögen kosten, wenn du ein komplettes Set für alle Phasen des Wachstums kaufst, dann kannst du schnell einige hundert Euro ausgeben. Natürlich hängt dies auch davon ab wie viel in einer Packung oder Flasche Dünger enthalten ist.

Mit dem richtigen Dünger zur richtigen Zeit ist notwendig, um optimale Ergebnisse auf Ihrer Cannabis wächst!

Saturday, January 4, 2014

Wie du dein Cannabis erntest und trocknest

Cannabis Pflanzen Blütephase
Es gibt zahlreiche Techniken um deine Cannabis Pflanzen zu ernten, zu beschneiden und zu trocknen. Das große Problem ist jedoch, dass auch der Trocknungsprozess und wie du deine Pflanzen erntest einen großen Einfluss auf die spätere Qualität deines Grases haben. Zuerst musst du deine Cannabis Pflanzen während der letzten Tage der Blütephase auf die Ernte vorbereiten. Der nächste Schritt ist die Ernte selbst und das Beschneiden selbiger um sie für das Trocknen vorzubereiten. Der letzte Schritt ist der Trocknungsvorgang selbst, denn selbst hier können noch fatale Fehler begangen werden.

Vorbereitungen für die Ernte deiner Cannabis Pflanzen

Wie in den Beiträgen zum Anbau von Cannabis zuvor beschrieben, solltest du mit dem Düngen und besprühen von Niemöl 2 Wochen vor der Ernte aufhören. Gieße deine Pflanzen einfach weiter und besprühe sie täglich mit Wasser. Hör 2 Tage vor der Ernte auf deine Cannabis Pflanzen zu gießen, da dies die Trocknung beschleunigt und das Risiko von Schimmel während der Trocknung verringert. Du kannst ebenfalls das Licht während der letzten 2 tage ausschalten, da dies deinen Pflanzen den letzten Schliff verpasst, es kurbelt die Harzproduktion enorm an und kann die Qualität deiner Cannabis Buds enorm verbessern.

Die Ernte deiner Cannabis Pflanzen

Hier gibt es so einige Möglichkeiten, kommerzielle Cannabis Züchter, welche sehr große Mengen an Cannabis Pflanzen haben, schneiden oft nur die Buds ab und trocknen diese anschließend. Allerdings bekommst du auf diesem Wege nicht das Optimum aus deinen Pflanze heraus, im Gegenteil, du minimierst die Chance die Qualität deiner Buds weiter zu verbessern. Besonders im Punkte Geschmack und Geruch des Cannabis können starke Einbußen entstehen.

Um das Beste aus deinem Gras herauszuholen, solltest du eine Cannabis Pflanze nach der anderen ernten. Schneide die Pflanze einfach wenige cm über der Erde ab, nun rupfe die großen Blätter ab, aber achte darauf sie samt Stängel zu entfernen. Die Blätter würden anderen Falls nur Energie abzweigen, welche so direkt in die Buds geht. Du hast nun die Möglichkeit deine Pflanzen zu belassen wie sie sind und direkt kopfüber zum Trocknen aufzuhängen.

Du kannst aber auch damit fortfahren Cannabis Blätter abzuschneiden, da die großen Blätter nun entfernt wurden, benutze eine Schere und schneide die kleinen und mittleren Blätter ab. Zum Schluss kannst du auch eine kleine Schere nehmen und auch die Blätter an den Buds abschneiden. Wenn die Cannabis Pflanze dann letztendlich ganz von Blättern befreit ist, sind sie bereit kopfüber im Trockenraum aufgehängt zu werden.

Manche Züchter schneiden zusätzliche die großen Seitentriebe ab um die Buds einfacher zu handhaben, dies hat aber keinen großen Einfluss auf die endgültige Qualität.

Die Trocknung deiner Cannabis Buds

Cannabis Zucht - Cannabis Anbau
Dies ist der Prozess in welchem der Geruch und Geschmack den letzten Schliff bekommen, dazu fällt die Entscheidung ob du ein angenehmes und leckeres Gras bekommst oder nur mittelmäßige Straßenqualität.

Kommerzielle Züchter gehen auch hier den schnellen Weg, da Geschwindigkeit das Wichtigste für sie ist um wieder Raum für eine neue Cannabis Zucht zu schaffen. Daher werden die abgeschnittenen Cannabis Buds einfach in einem Raum mit niedriger Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen getrocknet. Allerdings haben deine Pflanzen auf diesem Wege keine Gelegenheit mehr die letzten Nährstoffe für den Geschmack, Geruch und die Harzproduktion umzuwandeln.

Es ist wesentlich besser die Cannabis Pflanzen ohne große Blätter oder ohne alle Blätter, der Reihe nach kopfüber aufzuhängen, aber achte darauf das sie sich nicht berühren und etwas Platz zwischen den Cannabis vorhanden ist. Anderenfalls riskierst du das Schimmel deine Ernte im letzten Moment vernichtet.

Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu hoch sein, außerdem muss für eine ausreichende Belüftung gesorgt werden. Eine durchschnittliche Raumtemperatur tut es vollkommen, unter diesen Bedingungen dauert es grob 2 Wochen bis deine Cannabis Pflanzen trocken und bereit zum Gebrauch sind.

Oh und eine letzte Sache noch, der Raum sollte dunkel sein, damit auch keinerlei Nährstoffe für eine nun nutzlose Photosynthese aufgebracht werden. Auf diesem Wege geht alles direkt in die Buds und erzeugt somit ein schweres, dichtes, wohlschmeckendes und angenehm duftende Cannabis Buds von höchster Qualität.

Wie kann man herausfinden ob das Weed bereit zum Konsum ist?

Dies kannst du leicht bewerkstelligen, versuche einfach einen Stiel abzuknicken. Wenn die Stiele unter den Cannabis Buds einfach abbrechen, ist dein Gras bereit. Wenn sie aber immer noch elastisch sind und sich verbiegen anstatt abzubrechen, dann braucht deine Cannabis Buds noch ein kleines bisschen um durch und durch zu trocknen.

Thursday, July 25, 2013

Licht/Beleuchtung deiner Indoor Cannabis Zucht

Beleuchtung deiner Indoor Cannabis Zucht
Licht ist eines der wichtigsten Dinge die wir auf der Erde haben, einige behaupten Wasser sei das wichtigste, aber ohne Licht gäbe es auf der Erde auch kein flüssiges Wasser. Was ist also wichtiger, Licht oder Wasser? Nun, das ist in etwa wie die Frage was zuerst da war, das Huhn oder das Ei?

Sogar wir Menschen benötigen das Sonnenlicht, ohne es wäre unser Körper nicht in der Lage Vitamin D zu produzieren. Für Cannabis Pflanzen ist es sogar noch wichtiger, da sie das Sonnenlicht für die Photosynthese benötigen, dies ist jedoch nur ein Wort für die Fähigkeit der Pflanze Chlorophyll zu erzeugen und durch dieses in der Lage ist Nährstoffe aus der Erde aufzunehmen und zu verarbeiten.

Wenn du unseren Blog über "die Zucht von Cannabis" verfolgt hast oder zumindest einige Beiträge gelesen hast, dann weist du bereits das du verschiedene Lampen für deine Cannabis Pflanzen benötigst, abhängig davon ob sie sich gerade in der vegetativen oder der Blütephase befinden. Hier findest du Informationen darüber warum Watt nicht ausschlaggebend für die Wahl deiner Lampen ist, da sie dir nicht verrät wie viel des erzeugten Lichts für deine Pflanzen nutzbar ist.

Außerdem erklären wir dir was hinter der Maßeinheit PAR steckt und was Nanometer sind. Anschließend weist du auch alles weitere was du über Licht wissen musst und wie du es für deine Pflanzen einsetzen kannst. Und letztendlich erhältst du auch Informationen welche Art von Lampen du für deine Indoor Cannabis Zucht verwenden musst.

Was sind Wellenlängen, PAR und Nanometer? 

Das Lichtspektrum reicht von ultraviolett bis hin zu ultrarot. Die Wellenlänge wird immer in der Maßeinheit Nanometer angegeben, das Kürzel für Nanometer ist nm. Aber für Pflanzen, inklusive Cannabis, ist nicht jede Wellenlänge des Lichts nutzbar. Pflanzen können für die Photosynthese alles verwenden was zwischen 400 und 700 nm liegt. Dies bringt uns zu der Maßeinheit PAR, PAR ist die Einheit welche dir verrät wie viel des erzeugten Lichts von deinen Pflanzen für die Photosynthese benutzt werden kann.

Es mag sich kompliziert anhören, tatsächlich ist es dies aber nicht. Behalte einfach im Kopf das nm dir die Wellenlänge verrät und das nur Werte zwischen 400 und 700 nutzbar sind und PAR fügt diese Werte zusammen, so das du nicht herumrechnen musst. PAR steht auch für Photosynthetically Active Radiation, zu Deutsch: Photosynthetisch aktive Bestrahlung.

Warum ist eine höhere Watt Zahl nicht mit besserem Licht gleichzusetzen? 

Wie oben bereits erklärt, gibt dir Watt nur an wie viel Energie die Lampe nutzt um Licht zu erzeugen. Aber nur weil das Licht stärker ist, bedeutet dies nicht das die Lampe mehr nutzbares Licht für die Photosynthese erzeugt.

Jetzt solltest du in der Lage sein nach dem Wichtigsten Ausschau zu halten, einer hohen Watt-PAR Zahl, da sie dir angibt wie viel der verbrauchten Energie für deine Cannabis Pflanzen nützlich ist.

Welches Licht sollte während der Cannabis Wachstumsphase verwendet werden? 

Du solltest auf jeden Fall Leuchtstoffröhren während der "Cannabis Wachstumsphase" verwenden, sie benötigen nicht viel Energie, kosten nicht besonders viel Geld und erzeugen wenig Wärme. Achte aber darauf nicht eine beliebige Leuchtstoffröhre aus dem Baumarkt zu kaufen, da diese in der Regel das falsche Lichtspektrum besitzen und es sich unter 300 nm befindet.

Das Beste ist es wenn man sich einfach bei einem Head- und Growshop umsieht, hier kannst du dir sicher sein das die Angebotenen Materialien im richtigen nm Bereich für deine Cannabis Pflanzen liegen. Für jeden Quadratmeter Anbaufläche benötigst du etwa 2 Leuchtstoffröhren. Leuchtstoffröhren sind bereits für ein paar Euro erhältlich, wenn du noch die Halterung benötigst kostet es etwas mehr. Aber alles in allem wirst du trotzdem nur auf etwa 90€ pro Quadratmeter kommen.

Welches Licht sollte während der Cannabis Blütephase verwendet werden? 

Natriumdampflampe - cannabis anbau
Eine Natriumdampflampe wird für diese Phase notwendig sein. Moderne Natriumdampflampen bieten sogar die Möglichkeit das Lichtspektrum umzustellen und können somit während beiden Cannabis Perioden des Wachstums eingesetzt werden. Dies kann allerdings recht teuer werden, da sie während dem Betrieb wirklich eine große Menge Strom absaugen. Ein weiteres Problem ist die Hitze welche sie entwickeln, denn dies macht einen großen Abstand zwischen deiner Lampe und deinen Cannabis Pflanzen notwendig. Da du eh schon nicht viel Platz in deiner Growbox hast, solltest du über ein Kühlungssystem für deine Lampe nachdenken. Damit können deine Pflanzen näher an die Lampe heranwachsen ohne dabei zu verbrennen.

Gibt es keine Alternativen zu diesen Lampen während der Cannabis Zucht? 

Es gibt nicht gerade viele Alternativen, du könntest während der Cannabis Wachstumsphase auf Energiesparlampen setzen. Allerdings sind diese nicht ideal geeignet, was sie somit nur zu einer Option während des Anfangs der Cannabis Wachstumsphase macht, nach einem Drittel bis nach der Hälfte der Wachstumsphase sind sie unbrauchbar. Du kannst sie also eigentlich vergessen, da auch deine Leuchtstoffröhren bereits wenig Energie verbrauchen.

LEDs Anbau von Cannabis
Eine weit bessere und modernere Methode beim Anbau von Cannabis, ist der Einsatz von LEDs, diese sind nun auch in einem Lichtspektrum erhältlich, welches sich für die Photosynthese eignet. Das Problem ist das LEDs sehr teuer sind, da Elektrizität aber ebenfalls immer teuerer wird, ist es dennoch eine Überlegung wert. Sei aber Achtsam bei der Wahl, damit du auch langlebige LEDs von guter Qualität erwischt, da LEDs immer teuer sind, aber nicht immer von guter Qualität. Die Zucht LEDs sind gerade einmal ein paar Jahre alt und daher sammeln die Hersteller immer noch Informationen darüber wie die Technik der LEDs verbessert werden kann.

Nun weist du etwas mehr über das benötigte Licht beim Anbau von Cannabis zu Hause! Ehrlich, es ist nicht schwer tolle cannabis blüten zu hause selbst anzubauen um dieses Cannabis für persönliche oder medizinische Zwecke zu nutzen!

Sunday, July 7, 2013

Wie man Cannabis Outdoor züchtet

Cannabis Outdoor züchtet Die Outdoor Zucht sollte ebenfalls in mehrere Schritte aufgeteilt werden, in diesem Abschnitt geht es nicht um einige wenige cannabis pflanzen in Blümentöpfen auf dem Balkon, sondern um die Zucht einer größeren Menge Pflanzen im Freien. Diese Art der Zucht ist auch als Guerilla-Growing bekannt. Es ist eine sehr günstige Methode der Cannabis Zucht, allerdings mit dem Risiko verbunden das einige Pflanzen verloren gehen, da ein oder mehrere Grow Orte entdeckt werden.

Zuerst musst du einen idealen Ort finden, ein Ort welcher für andere Menschen unsichtbar ist, wo das Sonnenlicht deine Pflanzen die ganze Zeit erreichen kann und wo andere Leute es nicht riechen können. Der nächste Schritt beinhaltet die Wahl der richtigen Sorte, die Keimung der cannabis samen zu Hause und dem Wachstum der Keimlinge zu kleinen Pflanzen in Blumentöpfen, um sie auf die Bedingungen im Freien vorzubereiten. Vergewissere dich das die Erde an deinem Grow Ort vorbereitet ist und ideale Bedingungen für deine Pflanzen bietet. Wie du für deine cannabis pflanzen sorgst und vieles mehr wird hier erklärt, Schritt für Schritt um dir den Anfang so einfach wie möglich zu machen.

Den richtigen Ort finden

Der richtige Ort ist wie beschrieben, ein Ort an dem niemand deine cannabis pflanzen sehen kann, er ist ebenfalls weit genug von Orten und Wegen entfernt wo sich viele Leute aufhalten, so das auch der Geruch nicht zum Problem werden kann. Er bietet ebenso die ganze Zeit volles Sonnenlicht aus allen Richtungen. In vielen Fällen sind dies Waldlichtungen oder manche Züchter machen „Löcher“ in Maisfelder, sie schneiden den Mais ab um so Platz für ihre cannabis pflanzen zu schaffen. Mais eignet sich hierfür sehr gut, da er hoch wächst, man muss aber vorsichtig sein, ansonsten wird der Mais vor deinen Pflanzen geerntet.

Außerdem sollte der Ort für dich einfach und schnell zu erreichen sein, da du von Zeit zu Zeit nach deinen Pflanzen sehen musst. Und du musst nicht nur danach schauen, sondern es kann auch notwendig sein Wasser, Dünger, Pestizide und mehr heranzukarren. Wenn also dein Ort schwierig zu erreichen oder zu weit entfernt ist, wirst du schnell die Grenzen deiner Belastbarkeit kennen lernen.

Der richtige Zeitpunkt um deine Zucht zu beginnen

In kälteren Regionen der nördlichen Hemisphäre wie Polen, Deutschland, der Tschechischen Republik, Frankreich und ähnlichen, musst du den besten Zeitpunkt abpassen um deine cannabis pflanzen ins Freie zu bringen und so das Maximum aus dem Sommer herausholen. Für dich gibt es jedes Jahr nur eine Chance auf eine Ernte, nutze sie also sorgfältig. Abhängig von deiner ausgewählten cannabis sorte, musst du deine kleinen Pflanzen Ende April bis Anfang Juni ins Freie bringen, deine Ernte wird dann zwischen September und Oktober bereit sein. Dies bedeutet, das Ende April ein idealer Zeitpunkt ist um dich für eine Sorte zu entscheiden und mit der Keimung der cannabis samen zu beginnen, so das deine Pflanzen Mitte Mai bereit sind herausgebracht zu werden.

Wähle deine cannabis sorte

cannabis sorte
Abhängig von deinem Grow Ort, solltest du dich für eher kleinwüchsige oder großwüchsige cannabis sorten entscheiden. Wenn du Waldlichtungen zur Verfügung hast, kannst du groß wachsende Sorten nehmen, es macht sogar nichts aus wenn diese 4 Meter hoch werden, die Bäume im Wald sind normalerweise weit größer und daher in der Lage cannabis pflanzen aller Größenordnungen zu verstecken. Ein Maisfeld auf der anderen Seite ist etwas beschränkter in seinen Kapazitäten Pflanzen zu verstecken, du solltest dich also für Sorten entscheiden, welche normalerweise nicht größer wie 1,80 bis 2 Meter werden.
Außerdem verfolge die Erntezeiten der Maisfelder, so das du eine Sorte wählen kannst, welche früher wie der Mais Erntereif ist. In Waldlichtungen ist dies hingegen ebenfalls kein Problem. Vergewissere dich dazu das du auf jeden Fall eine Outdoor Sorte nimmst oder deine cannabis pflanzen werden in diesem Klima sehr wahrscheinlich eingehen.

Keimung deiner cannabis samen

Manche Leute werfen ihre cannabis samen einfach quer über ihren Grow Ort, was jedoch nicht gerade die beste Idee ist, es bietet einem nicht die optimalen Möglichkeiten zur Bestimmung der Geschlechter, hinzu kommt das man viele samen verliert, sei es durch eine Position in der sie nicht keimen können oder von Tieren gegessen werden, der Abstand zwischen den cannabis pflanzen ist auch nicht ideal, daher kommen sie sich beim Wachstum in die Quere und so weiter.
Das Beste ist es die cannabis samen zu Hause zur Keimung zu bringen, die Keimlinge in kleine Blumentöpfe einzupflanzen und sie zu einer kleinen cannabis pflanze heranwachsen zu lassen. Die kleinen Pflanzen sind dann bereit für die Zucht im Freien, da sie weit bessere Chancen haben wenn es darum geht, sich gegen Schädlinge, Pilze und schlechte Klimabedingungen zur Wehr zu setzen. Schau dir auch unseren Eintrag "Keimung der Cannabis Samen" an um mehr Informationen zur Keimung der Samen zu finden, so wie zur Handhabung der Keimlinge und wie du in alles ideales Timing bringst.

Vorbereitungen deines grow ortes

Cannabis braucht eine lockere Erde ohne Verunreinigungen. Das heißt du musst die Erde auflockern, besonders wenn du Waldlichtungen verwendest. Die Erde hier kann ganz schön fest sein und nicht gerade das widerspiegeln was Cannabis liebt. Dazu kommt das häufig einige Gebiete des Waldes stark verschmutzt sind, durch Leute welche dort ihren Müll abladen, du wirst überrascht sein was man dort so alles finden kann, angefangen bei gebrauchten Spritzen, über Autoreifen, bis hin zur Waschmaschine ist alles vertreten. So kann es auch möglich sein das einige, kleine Waldgebiete mit Altöl oder ähnlichem belastet sind, diese Belastungen müssen vermieden werden. Die Ideale Lösung ist das Mitbringen eigener Blumenerde und die Auslegung einer schön dicken Schicht für deine Cannabis Pflanzen. Sicherlich wird diese Schicht nicht dick genug sein um für alle Wachstumsphasen deiner Pflanzen auszureichen, es garantiert dir aber das deine Pflanzen die ideale Erde während der ersten Wochen haben. Nach den ersten Wochen haben deine Pflanzen bereits eine stattliche Größe erreicht und sind nicht mehr besonders empfindlich. Die Vorbereitung des Grow Ortes kann einige Tage bevor man die Pflanzen ins Freie bringt erledigt werden.

Die jungen cannabis pflanzen ins freie bringen

Die cannabis pflanzen werden einfach aus ihren Blumentöpfen genommen und in die Erde umgesetzt, wenn möglich sollte mit Dünger ein wenig gegossen werden. Aber am wichtigsten ist es eine Lösung mit Niemöl dabei zu haben, diese Lösung wird auf die Pflanzen gesprüht. Niemöl ist ein natürlicher Schutz gegen nahezu alle Arten von Schädlingen und ohne es, endet man schnell mit großen Problemen. Die Lösung mit Niemöl wird alle 2 bis 3 Wochen auf die pflanzen gesprüht. Wenn man bereits Ärger mit Schädlingen hat, so sollte es alle 10 Tage auf die cannabis pflanzen gesprüht werden.

Die pflege deiner zucht

Wie zuvor beschrieben, besprühe deine cannabis pflanzen alle 2 bis 3 Wochen mit Niemöl. Dünge deine Pflanzen ordentlich, achte darauf das du den geeigneten Dünger während Wachstums- und Blütephase benutzt. Schau alle 2 bis 3 Tage nach deinen Pflanzen, halte die Augen nach Schädlingen offen und nach anderen Dingen die deinen Pflanzen schaden könnten. Überprüfe deine Pflanzen auch nach Zeichen der Vorblüte, andernfalls kannst du die männlichen cannabis pflanzen nicht frühzeitig ausmustern. Wirf auch immer einen Blick auf die Erde, wenn sie trocken wirkt, solltest du deinen Pflanzen Wasser mitbringen. Sprühe kein Wasser oder eine Lösung mit Niemöl auf deine Pflanze während die pralle Sonne scheint, da Wassertropfen wie eine Lupe wirken können und somit in der Lage sind die Blätter zu verbrennen.

Die cannabis blütephase beginnt

Wenn sie beginnt, musst du den Dünger wechseln, behalte aber im Hinterkopf das du etwa 2 Wochen vor der Ernte mit dem Düngen aufhörst. Andernfalls könnten Rückstände des Düngers den Geschmack deines Grases ruinieren. Besuche deine cannabis pflanzen nun täglich um sie mit Wasser zu besprühen, um somit ein gutes Wachstum während der letzten Phase sicher zu stellen und um mögliche Rückstände des Düngers loszuwerden. Du solltest auch 3 bis 4 Wochen vor der Ernte aufhören deine Pflanzen mit Niemöl zu besprühen, es ist nicht unbedingt gesundheitsschädlich, beeinträchtigt aber ebenfalls den Geschmack deines Grases sehr negativ. Achte nun doppelt darauf das die Erde immer gut feucht ist, da dies während der Blütephase besonders wichtig ist. Eine schlechte Versorgung mit Wasser kann zu einer verlangsamten Produktion von Bud und Harz führen. Höre 2 bis 3 Tage vor der Ernte mit dem Gießen komplett auf, dies beschleunigt den Trocknungsprozess und hat keinen Einfluss auf die Qualität.

cannabis blütephase

Saturday, June 15, 2013

Wie man Cannabis Indoor züchtet

Cannabis Anbau - Cannabis Sorte
Die Indoor Zucht von Cannabis muss in mehrere Schritte aufgeteilt werden. Zuerst musst du eine Growbox kaufen oder dir selbst eine bauen. Wenn deine Growbox fertig ist, inklusive Lampen, Belüftungssystem und so weiter, musst du dich auch für eine Sorte oder Sorten entscheiden die du züchten willst. Der nächste Schritt beinhaltet die Keimung der Samen, die Handhabung der Keimlinge und wann man sie in die Growbox umsiedeln kann. Jetzt ist es Zeit für die Wachstumsphase, in welcher deine Pflanzen auf eine stattliche Größe heranwachsen, halte Ausschau nach der Vorblüte, um männliche Pflanzen frühzeitig zu erkennen und diese auszusortieren, dazu kannst du an ihr erkennen wann deine Pflanzen bereit für die Blütephase sind. Wenn die Blütephase beginnt musst du die Lampen austauschen, den Dünger umstellen und einiges mehr. Während der Blütephase musst du den richtigen Zeitpunkt für die Ernte abpassen, um so das Beste aus deiner harten Arbeit herauszuholen. Während der Wachstumsphase können auch Stecklinge erstellt werden, um so die Zeit bis zur nächsten Ernte zu verkürzen. Außer du willst natürlich eine andere Sorte züchten, dann musst du wieder mit cannabis samen anfangen oder dir Stecklinge von anderen Züchtern besorgen. Aber fangen wir nun mit einer Schritt für Schritt Anleitung an.

Die Cannabis Growbox/Der Growroom

Abhängig von der Größenordnung in welcher du Cannabis anbauen willst, kannst du einen gesamten Raum zum Growroom ausbauen um große Ernten zu erreichen oder du entscheidest dich für eine Growbox (etwa Schrankgröße). Die Growbox ist die populärste Methode der Indoor Zucht. Die meisten Leute bauen Cannabis nur für den Eigenbedarf an oder für sich und ein paar Freund, wieder andere bauen so viel an das sie ihre Unkosten decken können und selbst immer mit etwas zu rauchen versorgt sind.

Bei einem ganzen Growroom ist es notwendig sicher zu stellen das die Luftfeuchtigkeit keinen Schaden an den Wänden anrichten kann. Dies währe schlecht für dein Zuhause und der Schimmel könnte wiederum schlecht für deine Pflanzen werden. Dies bedeutet das der Raum am idealsten gefliest ist, da die meisten Menschen aber keinen solchen Raum zur Verfügung haben, ist es notwendig die Decke, die Wände und den Boden Wasserdicht zu versiegeln, hierfür kann eine starke Folie oder ähnliches verwendet werden. Eine weitere Sache die du vorbereiten musst, ist eine Abflussmöglichkeit für heruntertropfendes Wasser einzubauen. Abhängig von der Größe des Raumes kann es auch erforderlich sein einen Wassertank einzubauen, andernfalls muss jeden Tag eine Unmenge an Gießwasser in den Raum geschleppt werden. Ein Wassertank hingegen kann Wasser für mehrere Tage Lagern und gegebenenfalls mit einem Gartenschlauch befüllt werden.
Die Belüftung könnte durch ein Fenster bewerkstelligt werden, aber dies ist eher kritisch zu betrachten, da die Temperatur und Luftfeuchtigkeit schnell entweichen könnten und diese müssen dann mit dem Aufwand von viel Strom wiederhergestellt werden.
Lampen müssen entsprechend der Größe des Raumes und der Zucht ausgewählt werden.

Die Growbox besteht für Gewöhnlich aus einem Rahmen mit Aluminiumröhren, welche mit einem licht-, luft- und wasserdichtem Material bespannt werden. Die durchschnittliche Höhe einer solchen Growbox beträgt 2 Meter und ist in verschiedenen Größen, gemessen an den Quadratmetern, erhältlich. Dies hängt natürlich davon ab wie viel Platz man für seine Zucht zur Verfügung hat und wie groß die Zucht werden soll. Um sich selbst eine solche Growbox zu bauen, benötigt man lediglich ein paar Bretter aus dem Baumarkt, eine Wasserdichte Folie und einen elektrischen Schraubendreher. Für jeden Quadratmeter werden 2 spezielle Leuchtstoffröhren für die Pflanzenzucht benötigt, welche während der Wachstumsphase zum Einsatz kommen, eine 400 Watt Natriumdampflampe wird für die Blütephase benötigt, des Weiteren braucht man ein Belüftungssystem, ein Aktivkohlefilter, ein Thermometer, ein Hygrometer, ein oder zwei Zeitschaltuhren, Streifen oder ein Gerät zur Messung des PH Wertes und weitere Streifen oder ein Gerät zur Messung des Nährstoffgehaltes.

Natürlich brauchst du des Weiteren kleine Blumentöpfe für die Keimlinge und große Blumentöpfe für die Wachstums- und Blütephase. Als Erde kann gewöhnliche Blumenerde verwendet werden.

Die Wahl der richtigen Cannabis Samen

Es ist wichtig keine Cannabis Sorte auszuwählen, welche zu große Pflanzen erzeugt, da dein Platz begrenzt ist. Bei der Verwendung einer Growbox hast du lediglich 2 Meter, von denen du allerdings auch noch den Platz für die Lampen abziehen musst und dazu einen Abstand zwischen den Pflanzen und den Lampen. Insbesondere während der Blütephase musst du Lampen einsetzen, welche eine enorme Hitze produzieren und so deine Cannabis Pflanzen rasch verbrennen können. Bei einer 2 Meter hohen Growbox sollten deine Pflanzen nicht höher wie 1,50 Meter wachsen.

Treffe ebenso eine kluge Entscheidung wie viel du dir selbst zumuten kannst, als Anfänger solltest du auch eine Sorte wählen, welche für Anfänger geeignet ist. Wenn du aber eine bessere und kompliziertere Sorte anbauen willst, da sie eine höhere Qualität bietet, entscheide dich zu Beginn für eine schnell blühende Sorte. Eine gute Wahl für Anfänger ist die Cannabis Sorte Top 44, da sie ihre Blütephase nach 44 Tagen beginnt und deine erste Zucht somit schnell zu Ende ist. Und somit machst du genug Erfahrungen für eine Sorte mit höherer Qualität.

Indoor Zucht von Cannabis - Cannabis Samen

Keimung der Cannabis Samen und Handhabung der Keimlinge

Sieh dir unseren Beitrag, Keimung der Cannabis Samen an, um eine detaillierte Anleitung zu finden, wie du deine cannabis samen zum keimen bringst und wie du die Keimlinge zu einer heranwachsenden Cannabis Pflanze heranziehst.

Die Wachstumsphase der Cannabis Pflanzen

Wenn du deine cannabis pflanzen in die großen Töpfe umgetopft hast, sind sie bereit für die Growbox. Zuerst kommen die Leuchtstoffröhren zum Einsatz, diese können auch nahe an die Pflanzen heran gehangen werden, da sie keine große Hitze erzeugen, sind deine Pflanzen sicher und die Gefahr von Verbrennungen ist äußerst gering. Ein paar cm zwischen den Leuchtstoffröhren und den Pflanzen sind genug. Die cannabis pflanzen benötigen 18 Stunden Licht pro Tag um heranzuwachsen. Die Luftfeuchtigkeit in der Growbox sollte zwischen 50 und 60% liegen, bewässere deine Pflanzen täglich, damit die Erde immer feucht bleibt und in keinem Fall austrocknet. Vergiss nicht deine Pflanzen täglich mit Wasser zu besprühen, da dies das Wachstum fördert und eine gute Wasserzufuhr gewährleistet. Eine weitere wichtige Sache ist das Düngen, die Indoor Zucht macht ein zusätzliches Düngen unausweichlich, da die Natur mehr Nährstoffe zu bieten hat und einen endlosen Nachschub bietet und dies in einem Blumentopf allerdings nicht geschehen kann. Im Blumentopf wird die Erde von deinen Pflanzen förmlich leer gesaugt und es gibt keinerlei Möglichkeiten eines natürlichen Nachschubes, daher ist es deine Aufgabe dafür zu sorgen. Achte aber darauf den richtigen Dünger für die Wachstumsphase zu benutzen, da deine Pflanzen eine verschiedene Zusammensetzung der Nährstoffe benötigen, je nachdem ob sie sich gerade in der Wachstums- oder Blütephase befinden.

Die Blütephase der Cannabis Pflanzen

Sei auf der Hut und achte auf Anzeichen der Vorblüte, da du die männlichen cannabis pflanzen so früh wie möglich loswerden musst und dies deine einzige Chance ist diese frühzeitig auszusortieren. Dazu ist es ein Zeichen dafür das deine Pflanzen bereit sind in die Blütephase geschickt zu werden. Wenn du bereits die Grenzen deiner Growbox erreicht hast, ist es Zeit die Leuchtstoffröhren herauszunehmen und die Natriumdampflampe hereinzuhängen. Sei aber vorsichtig wenn du die Lampe hereinhängst, da du riskierst deine Pflanzen zu verbrennen, falls du die Lampe zu nahe an die Pflanzen heran lässt. Nun gibst du den Pflanzen auch nur noch 12 Stunden Licht pro Tag.

Wenn du bereits Pflanzen mit der Vorblüte hattest, aber immer noch Platz in der Growbox übrig ist, so kannst du sie auch noch einige Tage bis zu einer Woche weiter wachsen lassen.

Vergiss nicht den Dünger zu wechseln welchen du verwendest, da deine Pflanzen nun andere Nährstoffe benötigen wie während der Wachstumsphase. Abhängig von der cannabis sorte, kann die Blütephase stark variieren, normal sind 5 bis 8 Wochen. Während der ersten Woche sind die Veränderungen eher minimal, während der zweiten Woche hingegen sind schon deutlich größere Veränderungen sichtbar und du solltest eine letzte Prüfung der Geschlechter machen um sicher zu gehen das die männlichen Pflanzen auch wirklich aussortiert sind. Nach etwa 5 bis 6 Wochen werden die ersten Haare braun, die Pflanzen sind aber noch nicht reif für die Ernte, dies läutet lediglich das Ende der Blütephase ein. Nimm dich vor Schimmel in den Blüten in Acht, da die Buds während dieser Phase dick und fest werden, sind sie dafür besonders anfällig.

Vorbereitung der Ernte

Stelle das Düngen 1 bis 2 Wochen vor der Ernte ein, da du Rückstände des Düngers in deinen cannabis pflanzen vermeiden willst. Besprühe sie täglich mit Wasser, damit sie alle Nährstoffreste aufbrauchen können und um möglich Rückstände des Düngers wegzuwaschen. Höre 2 Tage vor der Ernte mit dem gießen auf, da dies den Trocknungsprozess beschleunigt und deine Ernte weder schmälert, noch die Qualität der Buds mindert. Du kannst zusätzlich das Licht während dieser letzten 2 Tage ausschalten, um somit die Harzproduktion voranzutreiben.

Wednesday, April 3, 2013

Strategie: Cannabis Indoor oder Outdoor züchten?

Cannabis Pflanzen - Outdoor Cannabis Zucht
Die meisten Cannabis Züchter müssen sich diese Fragen selbst stellen, bevor sie mit der Cannabis Zucht anfangen. Die Zucht von Cannabis kann zugleich einfach wie auch schwer sein, des Weiteren kommt es darauf an wie viel Geld du investieren willst beziehungsweise investieren kannst. Outdoor Cannabis Züchter haben immer damit zu rechnen, dass andere Leute ihre Züchtung aufspüren. Und somit alle Pflanzen an diesem Ort verloren sind. Auf der anderen Seite haben Indoor Cannabis Züchter hohe Kosten und wenn die Zucht entdeckt wird, gibt es keine Chance zu verhindern das Züchter und Zucht zusammengebracht werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist außerdem der Ort in dem du lebst und ob Outdoor Cannabis züchten dort überhaupt möglich ist. Die nächste Frage ist die Menge die du pro Ernte erzielen willst, ist es eher für den Eigenbedarf gedacht oder brauchst du große Mengen, wenn es nur Eigenbedarf ist, benutzt du es gelegentlich mal oder rauchst du es täglich?

All diese Fragen sollten beantwortet werden bevor du mit der Zucht anfängst. Wenn du aber nicht in Eile bist, kann es ratsam sein zuerst mit ein bis zwei Cannabis Pflanzen auf dem Balkon anzufangen. Auf diesem Wege kannst du verschiedene Techniken für die verschiedenen Wachstumsphasen ausprobieren, außerdem bekommst du ein Gefühl für die ganze Sache. Ferner erzeugen ein bis zwei Pflanzen auf dem Balkon auch keine hohen Kosten und du musst kein Vermögen investieren. Eine weitere Sache ist, dass ein bis zwei Cannabis Pflanzen keine große Sache sind falls du erwischt wirst, in den meisten Ländern werden solche Mengen einfach beschlagnahmt und vernichtet. In manchen Ländern erhält man auch eine Geldstrafe, entsprechend der Menge die von den Pflanzen erzielt werden würde. Es gibt nur sehr wenige Länder in denen eine solch geringe Menge eine harte Strafe, wie Gefängnis mit sich bringen würde.
Lass uns nun die Fragen der Reihe nach sortieren und einen Blick auf die Indoor und Outdoor Zuchtmethoden werfen, somit findest du heraus was für dich geeignet ist.

Welches Klima hat deine Umgebung zu bieten?

Dies ist die erste zu stellende Frage, um herauszufinden ob die Outdoor Cannabis Zucht überhaupt eine Option ist. Wenn du in einer Ecke lebst in der die meisten Tage sonnig sind und es keine wirklich harten Winter gibt, ist es absolut kein Problem. Wenn du jedoch in einer Region lebst die für gewöhnlich harte Winter beinhaltet und die sonnigen Tage begrenzt sind, beispielsweise in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder den Niederlanden und ähnlichen, dann kannst du pro Jahr nur eine Ernte einfahren. Des Weiteren müssen die kleinen Cannabis Setzlinge zwischen Ende April und Anfang Juni nach Draußen gebracht werden.

Abhängig von der verwendeten Cannabis Sorte, sind die Pflanzen nach 4 bis 5 Monaten bereit zur Ernte. Dies heißt sie sind zwischen September und Oktober Erntereif.

Bietet deine Umgebung einen geeigneten Ort für die Zucht?

Wichtige Punkte der Cannabiszucht sind der Geruch, sich Sichtbarkeit und die Erde. Du brauchst einen Ort wo niemand deine Cannabis Pflanzen sehen kann, wo sie aber dennoch volles Sonnenlicht abbekommen, hierfür eignen sich Waldlichtungen besonders gut. Es ist also wichtig ein wenig entfernt der normalen Wege und Straßen zu sein, um ungewollte Gäste zu vermeiden. Es sollte aber dennoch schnell zu erreichen sein, damit du nicht selbst eine Stunde brauchst um dorthin zu gelangen. Die Entfernung zu anderen Leuten ist außerdem wichtig, da der Geruch ein ernsthaftes Problem darstellen kann und abhängig von der Richtung aus welcher der Wind gerade bläst, könnte der Geruch zu Leuten geblasen werden, welche nicht unbedingt darüber bescheid wissen sollten. Das Nächste auf der Checkliste ist die Erde, Cannabis benötigt eine lockere Erde mit möglichst wenigen Verschmutzungen. Andernfalls musst du deine eigene Erde mitbringen. Dies bedeutet wiederum, dass du eine recht große Menge Blumenerde zu deinem Anbaugebiet bringen musst.

Dies bringt auch schon den nächsten Punkt auf der Liste zu Tage, es kann notwendig werden das du deine Cannabis Pflanzen gießen musst, falls es nicht genug regnet während der heißen Sommertage. Versichere dich also das du deine Cannabis Zucht recht einfach erreichen kannst.

Was ist dir wichtiger, Qualität oder Quantität?

Wenn du die best möglichste Qualität erzielen willst, dann solltest du dich für die Indoor Cannabis Zucht entscheiden, da du hier alles und jeder Zeit kontrollieren kannst. Außerhalb bist du dem natürlichen Wetter ausgeliefert. Dies bedeutet aber nicht das Outdoor Cannabis immer von minderer Qualität sein muss, es heißt lediglich das die Topsorten Indoor gezüchtet werden. Einige Outdoor Cannabis Sorten sind außerdem auf große Ernten gezüchtet worden und können außergewöhnliche Mengen an gutem Gras erzeugen. Beispielsweise gibt es Cannabis Sorten welche Pflanzen mit einer unglaublichen Größe von bis zu 4 Metern hervorbringen und bis zu 2,5 kg an Buds pro Cannabis Pflanze erzeugen! Für große Mengen, ist also die Outdoor Zucht eine gute Wahl.

Was ist deine gewünschte Menge?

Willst du nur eine geringe Menge, da du nur von Zeit zu Zeit einen Dübel rauchst? Oder brauchst du eine etwas größere Menge für den täglichen Gebrauch von dir und deinen Freunden? Oder willst du das große Geld, mit großen Mengen an Gras machen?

Für große Mengen, welche es wert sind zu verkaufen ist die Outdoor Cannabis Zucht die beste Methode, da diese große Mengen zu niedrigen Preisen bietet. Wenn du aber nur genug erhalten willst um deine Kosten wieder reinzuholen und immer selbst etwas zu rauchen zu haben, so ist Indoor Cannabis die beste Wahl. Denn hier kannst du die Cannabis Sorte auswählen und damit auch wie viel zeit von Ernte zu Ernte vergeht. Dazu kannst du mehrmals pro Jahr ernten und nicht nur einmal.

Ist dein Heim für die Indoor Zucht geeignet?

cannabis anbau - indoor Cannabis zucht
Und hier kommen wir zur wichtigsten Frage der Indoor Cannabis Zucht. Hast du die Möglichkeit außerhalb von Blicken anderer anzubauen und auch ohne das niemand den Geruch mitbekommt? Für Gewöhnlich wird ein so genannter Grow Room oder Grow Box benutzt, dies ist eine Schrank große „Kammer“. Diese ist perfekt geeignet um die natürliche Umgebung von Cannabis nachzuahmen, sie ist vollständig dunkel und aus Wasserbeständigem Material gemacht. Das Licht wird je nach Wachstumsphase durch verschiedene künstliche Lichtquellen erzeugt, dazu werden Belüftungssysteme, Bewässerungssysteme, Temperaturregler und Zeitschaltuhren verwendet. Somit ist der Geruch ebenfalls außerhalb der Box und dies bedeutet andere könnten ihn immer noch riechen. Ist beispielsweise ein Spürhund in der Nähe, da ein Polizist in der Nähe lebt, so könnte dies ein Problem für dich werden.

Kannst du dir eine Indoor Zucht leisten?

Die Indoor Cannabis Zucht kann schnell zum Problem werden sobald die erste Rechnung des Stromlieferanten ins Haus flattert. Das Schlimmste sind also die laufenden Kosten, nicht die zu investierenden Kosten für das Equipment. Dennoch kann selbst das Equipment ein kleines Vermögen kosten. Du kannst dich entscheiden ob du eine bereits fertige Grow Box kaufen willst oder dir selbst eine bauen möchtest, manche bereits fertigen Grow Boxen werden voll ausgestattet verkauft und enthalten sogar die verschiedenen Lampen für die verschiedenen Wachstumsphasen. Es kann also einfacher sein eine voll ausgerüstete Grow Box zu kaufen, aber dies ist mit Sicherheit der teuerste Weg um an deine Ausrüstung zu kommen. Abhängig von der Größe der Growbox, kann es schnell sein das du bis zu 800€ und mehr ausgeben musst. Wenn du dir selbst eine baust, kannst du alle benötigten Materialien im Baumarkt finden. Dies erspart dir schnell mal 100 bis 300€, dafür musst du aber auch alle anderen Teile wie Lampen, Filtersysteme und so weiter, einzeln kaufen. Man kann es also drehen und wenden wie man will, das Equipment wird dich schnell einige hundert Euro kosten bis du loslegen kannst.

Die Strompreise wechseln jedes Jahr, ebenso hat jeder Lieferant andere Preise, für gewöhnlich werden sie aber jedes Jahr höher, für eine durchschnittlich Große Cannabis Zucht kann man also schnell einmal 100 bis 250€ pro Monat rechnen.

Welche Zuchtmethode ist einfacher und daher besser für Anfänger geeignet?

Nun, das hängt von der Cannabis Sorte ab und wie viel Pflege sie benötigt, es kann also nicht eindeutig gesagt werden das eine Methode einfacher ist wie die andere. Outdoor mag auf Anhieb einfacher erscheinen, allerdings stellen hier Schädlinge, Pilzsporen und ähnliches ein größeres Problem dar. Beispielsweise können Schnecken deine Cannabis Zucht im Handumdrehen vertilgen. Dies wiederum bedeutet Hormone für das Wurzelwachstum, Dünger und Pestizide können notwendig sein, zumindest Dünger kann nicht schaden.

Wie zu Anfang beschrieben, kann es eine gute Wahl sein zuerst eine kleine Menge an Cannabis Pflanzen auf dem Balkon zu ziehen. Dazu wird eine Cannabis Sorte empfohlen, welche als „einfach“ gilt. Auf diesem Wege bekommst du ein Gefühl für die Cannabis Pflanze, ihre verschiedenen Wachstumsphasen und findest am einfachsten heraus was genau das Richtige für dich ist.

Thursday, March 14, 2013

Die Wachstumsphase der Cannabis Pflanze

cannabis anbau - cannabis pflanzen
Die Wachstumsphase der Cannabis Pflanze ist die Zeit, in der die Cannabis Pflanze in Höhe und Größe wächst, sie endet mit dem Beginn der Blütephase. Sie kann ebenfalls in einige kleine Schritte unterteilt werden, welche du beachten solltest um große, gesunde Pflanzen zu erhalten, die dir eine reiche Ernte an qualitativ hochwertigen Buds bescheren. Es sind auch einige kleine Unterschiede zu beachten, je nachdem ob du deine Pflanzen aus Cannabis Samen oder Stecklingen ziehst. Stecklinge besitzen bereits einen Stiel und einige Blätter, die Sämlinge hingegen müssen alles von Grund auf neu bilden und benötigen daher etwas mehr Zeit.

Das Erzeugen eines Cannabis Stecklings

Ein Steckling ist sehr geschickt um die Geschwindigkeit des Wachstums der Cannabis Pflanze zu beschleunigen und um sicher zu gehen das du nur weibliche Nachkommenschaft bekommst. Jede weibliche Pflanze die etwa 2 Monate alt ist, ist genau richtig. Wähle gesunde Seitentriebe mit einer durchschnittlichen Länge von 10 bis 15 cm aus, diese sollten jeweils ungefähr 2 Blattpaare besitzen.
Halte ein Glas mit Wasser bereit, denn der Kontakt der frischen Wunde und der Luft sollte so kurz wie möglich gehalten werden.

Verwende ein besonders scharfes Messer um sie abzuschneiden, dadurch werden unregelmäßige oder besonders große Wunden vermieden. Schneide den Seitentrieb in einem 45 Grad Winkel ab und stelle ihn sofort ins Wasser. Wenn du die gewünschte Menge an Stecklingen erreicht hast, schneide ihr unterstes Ende erneut in einem 45 Grad Winkel ab und tu etwas Wurzelpulver auf die Wunde, nun stecke ihn in die Erde.

Die Stecklinge benötigen bereits 18 Stunden Licht pro Tag und bilden innerhalb weniger Tage neue Wurzeln aus. Es ist äußerst wichtig sie täglich mit Wasser zu besprühen und die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten. Wenn sie wieder zu wachsen beginnen und neue Wurzeln gebildet haben, stelle sie nicht sofort in den Grow Room, verringere die Luftfeuchtigkeit ganz langsam von Tag zu Tag bis du 50% erreichst. Nun sind deine Cannabis Stecklinge bereit zum wachsen!

Vorbereitungen für die Wachstumsphase

Wenn du dein Cannabis aus Cannabis Samen züchtest, schau dir unseren Beitrag über die Keimung der Cannabis Samen an. Wenn du bereits kleine Keimlinge in Blumentöpfen hast, solltest du sie täglich gießen und die Erde nie austrocknen lassen. Es ist besonders wichtig die Cannabis Pflanzen noch nicht zu düngen, dies würde nur zu einem Überschuss an Nährstoffen führen und somit zu mutierten und verformten Pflanzen. Das Einzige was du tun könntest, ist die Zuführung kleiner Mengen eines Wurzel Stimulators im Gießwasser. Wenn deine Pflanzen groß genug sind um in ihre großen Töpfe umgetopft zu werden, kannst du auch mit dem Düngen anfangen.

Wenn du dein Cannabis aus Stecklingen züchtest, vergewissere dich das sich die Wurzeln entwickelt haben und das reguläre Wachstum wieder eingesetzt hat. Achte auch, wie oben beschrieben, darauf das sie sich einer Luftfeuchtigkeit von 50% angepasst haben.
Du kannst nun deine Pflanzen in den Grow Room stellen.

Start der Wachstumsphase

Für ein perfektes Wachstum benötigen die Cannabis Pflanzen 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit pro Tag. Ein ideales Wachstum erfordert außerdem eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60%. Da du verschiedene Beleuchtungen verwenden musst, jeweils für die Wachstumsphase und für die Blütephase, musst du für die Wachstumsphase eine spezielle Leuchtstoffröhre verwenden, welche für die Aufzucht von Pflanzen geeignet ist. Leuchtstoffröhren erzeugen kaum Hitze und daher ist es nicht weiter schlimm wenn deine Pflanzen ihr zu nahe kommen.

Halte die Erde immer feucht und lass sie niemals austrocknen, besprühe deine Pflanzen zusätzlich von Zeit zu Zeit mit Wasser. Die Cannabis Pflanzen nehmen Wasser nicht nur über die Wurzeln auf, sie können auch Wasser durch ihre Blätter absorbieren. Dies bedeutet, dass wenn die Luftfeuchtigkeit stimmt und sie von Zeit zu Zeit mit Wasser besprüht werden, du sie in ihrem Wachstum unterstützt.

Die Vorblüte und Identifizierung des Geschlechts
 
Cannabis Samen - Die Wachstumsphase der Cannabis PflanzeEs ist bis heute ungeklärt weshalb dieses Phänomen auftritt, es ist aber ein hilfreiches Mittel um das Geschlecht frühzeitig zu bestimmen und um zu wissen ab wann deine Pflanzen bereit sind in die Blütephase zu gehen.
Die Vorblüte kann jeden Tag ab der vierten Wachstumswoche auftreten und wird in einigen Tagen wieder verschwinden. Es ist daher also wichtig immer ein Auge darauf zu haben, ansonsten könntest du deine Chance verpassen die Geschlechter frühzeitig bestimmen zu können.

Die Merkmale der Vorblüte zeigen sich an den Basen der Blätter, nahe dem Hauptstamm, sie können leicht mit einem neuen Paar Blätter verwechselt werden.
Die weibliche Vorblüte ist zu erkennen an einem sehr kleinen paar Blätter, welche ein kleines weißes Haar in ihrer Mitte besitzen, die männliche Vorblüte erkennt man an einem kleinen grünen Knubbel.

Nach der Vorblüte kannst du damit Anfangen die Belichtungszeiten zu ändern und somit die Blütephase einzuleiten, um aber das Meiste aus deinen Cannabis Pflanzen rauszuholen, kannst du sie auch noch ein klein wenig länger wachsen lassen. Auf diesem Wege werden deine Pflanzen größer und deine Chancen auf eine größere Ernte steigen.

Monday, March 4, 2013

Die Blütephase der Cannabis Pflanze

cannabis sorten - cannabis anbau
Die Blütephase der weiblichen Cannabis Pflanze ist mit Sicherheit die spannendste Zeit während ihres Lebenszyklus. Hier fällt die Entscheidung ob deine Ernte groß oder eher schmächtig ausfällt und auch ob die Qualität hoch oder eher gering ist, nach der Keimung ist dies die zweite von zwei kritischen Phasen. Da eine frisch gekeimte Cannabis Pflanze jedoch noch nicht so viel Arbeit, Zeit und Liebe gekostet hat, ist ein Verlust verkraftbar, es ist aber durchaus schmerzhaft eine Pflanze während der Blütephase den Bach hinunter gehen zu sehen. Die durchschnittliche Blütephase liegt irgendwo zwischen 5 und 8 Wochen, sei aber auf der Hut, denn es gibt verschiedene Cannabis Sorten die gezüchtet wurden um besonders schnell zu blühen und ebenso welche die besonders lange brauchen!

Der Beginn der Blütephase

Da Cannabis sich für gewöhnlich nach einem Wechsel im Tageslicht richtet und du nicht in Indien wohnst, musst du das natürliche Umfeld ein wenig simulieren. Wenn du jedoch automatisch blühende Cannabis Sorten verwendest, braucht dich dieser Abschnitt nicht zu kümmern. Alle anderen müssen die Belichtungszeiten auf 12 Stunden pro Tag ändern. Dies imitiert den natürlichen Wechsel der Zeiten des Tageslichts.
Aber es kommt noch einiges anderes hinzu was beachtet werden muss, nicht nur der Wechsel der Belichtungszeiten.
Die Blütephase benötigt ebenfalls ein anderes Lichtspektrum, für Indoor Züchter bedeutet dies den Einsatz einer Natriumdampflampe oder etwas vergleichbarem.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wechsel im Dünger-Plan, falls du deine Pflanze überhaupt düngst. Die Cannabis Pflanzen benötigen nun mehr Kalium und mehr Phosphor als in ihrer Wachstumsphase. Hierfür kannst du in deinem Headshop ein breites Sortiment an Fertigdüngern finden, egal in welcher Wachstumsphase deine Cannabis Pflanzen sich gerade befinden.

Während der ersten Wochen der Blüte

Während der ersten Woche sind die Veränderungen eher minimal und du wirst nicht in der Lage sein große Veränderungen an deinen Cannabis Pflanzen zu sehen. Während der zweiten Woche ändert sich das und du wirst nun in der Lage sein kleine weiße Haare oder kleine grüne Knubbel zu sehen.
Wenn du nicht gerade feminisierte Cannabis Samen verwendet hast, ist dies deine letzte Chance um die männlichen von den weiblichen Cannabis Pflanzen zu trennen oder du endest mit Buds welche voller Samen stecken und einen eher bescheidenen THC Gehalt haben.
Alle Pflanzen mit weißen Haaren sind weibliche Cannabis Pflanzen und können glücklich an ihrem Platz verweilen, alle Cannabis Pflanzen mit grünen Knubbeln sind männliche Pflanzen und werden in den Knubbeln Pollen produzieren.
Die meisten Züchter zerstören die männlichen Cannabis Pflanzen einfach, Ich weis das es weh tut eine Pflanze zu zerstören welche so viel Liebe und Arbeit gekostet hat, aber du kannst mir glauben, sie werden dir in keiner Weise nützlich sein.
Nun da nur noch die weiblichen Pflanzen übrig sind, musst du sicherstellen, dass alle Blüten so viel Licht wie möglich abbekommen um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine kleine Drehung der Pflanzen alle 2 Tage, dies dient der Stärkung der Stiele und Verhindert ein Abknicken selbiger unter dem Gewicht der Blüten. Dies ist insbesondere eine Gefahr, wenn du Cannabis Sorten züchtest welche besonders große Buds ausbilden. In manchen Fällen ist es auch erforderlich die Stiele hochzubinden, damit sie sich nicht zu sehr biegen oder die Pflanze gar abknickt.

Spätere Stufen der Blütephase

Wie gesagt, hängt es von der benutzten Sorte ab wie lange die einzelnen Stufen der Blütephase benötigen. Um aber ein etwaiges Vorstellungsvermögen zu haben, ist eine weitere Veränderung nach etwa 5 bis 6 Wochen sichtbar. Die ersten weißen Haare deiner Cannabis Pflanzen fangen an sich braun zu verfärben. Dies bedeutet nicht das deine Pflanzen bereit für die Ernte sind, es ist nur ein Zeichen des Reifeprozesses.
In diesem Stadium des Reifeprozesses sind die Pflanzen sehr anfällig für Fäule in den Blüten. Dies bedeutet du musst die Luftfeuchtigkeit gut im Auge behalten und sie nicht über 40% kommen lassen.
Wenn du nun in die letzte Blütephase übergehst, solltest du auch 10 bis 14 Tage vor der Ernte aufhören zu düngen.
Andernfalls ist es möglich das Rückstände des Düngers in den Cannabis Blüten verweilen. In den meisten Fällen sind diese nicht gesundheitsschädlich, sie können aber einen sehr negativen Einfluss auf den Geschmack haben. Du würdest ja auch keine Zigarette rauchen welche nach Hundekot stinkt, oder?
Wenn du das Düngen eingestellt hast, solltest du deine Pflanzen täglich mit reichlich Wasser besprühen. Somit können deine Pflanzen die restlichen Nährstoffe aufbrauchen und du wirst die Rückstände des Düngers los.

Die letzten 2 Tage der Blütephase

Du kannst nun aufhören deine Cannabis Pflanzen zu gießen, dies beschleunigt den späteren Trocknungsprozess und hat keinerlei schlechte Auswirkungen auf den Geruch, Geschmack oder den Wirkstoffgehalt deiner Pflanzen.
Ich habe gerade eben auch noch einen weiteren Weg gefunden deinen Pflanzen den letzten Schliff zu verpassen, schalte das Licht aus und halte sie die letzten 2 Tage vor der Ernte im Dunkeln. Der Mangel an Licht wird deine Cannabis Pflanzen dazu veranlassen eine große Menge Harz zu produzieren, da der Reifeprozess schnell voranschreitet. Ich habe mich im Netz nach dieser Technik umgesehen und die meisten Züchter berichten von sehr guten Resultaten mit dieser Technik.
Um sie für dich zu überprüfen, kannst du einige Pflanzen im Licht behalten und einige im Dunkeln.
Oh und natürlich kannst du beides kombinieren, aufhören zu gießen und das Licht ausschalten.
Cannabis Pflanzen  - Cannabis samen

Thursday, February 28, 2013

Keimung der Cannabis Samen

Keimung der Cannabis Samen - CANNABIS ANBAU
Die Keimung der Cannabis Samen kann auf unterschiedlichste Art und Weise geschehen. Oder wenn es such um Outdoor Aufzucht oder Wildwuchs handelt, kann dies auch durch Feuchtigkeit vom Regen geschehen. Die Keimung der Samen ist eine der kritischen Phasen während der Cannabis Zucht. Kleine Keimlinge/Pflanzen sind anfällig gegenüber übermäßigem Sonnenlicht, zu viel Wasser oder falschen Temperaturen. Sobald die Keimung der Cannabis Samen abgeschlossen ist und die Pflanzen eine Höhe von 10 bis 20 cm erreicht haben, ist die erste kritische Phase überstanden.

Egal ob du Cannabis Indoor oder Outdoor anbauen willst, die Keimung der Samen sollte immer im geschlossenen Raum, unter kontrollierten Bedingungen erfolgen. Wenn die Cannabis Samen sehr alt oder sehr trocken sind, ist es das Beste sie einfach in ein Glas mit Wasser zu werfen. Abhängig vom Alter der Cannabis Samen, kann es 12-24 Stunden dauern bis die ersten Samen aufbrechen und ein kleiner Keimling geboren wird. Man muss das Glas mit Wasser aber permanent im Auge behalten, da sonst die Gefahr besteht das die kleinen Cannabis Keimlinge ertrinken. Man muss also immer ein Auge auf jeden Samen werfen, denn wenn die Hülle aufbricht, sollten die Keimlinge sofort herausgenommen werden. Wenn du dich für die Methode mit dem Wasserglas entschieden hast, fülle einfach ein gewöhnliches Trinkglas mit lauwarmem Wasser und wirf die Cannabis Samen hinein. Perfekt wäre ein breites Glas, da es dadurch einfacher ist die empfindlichen, kleinen Keimlinge herauszuholen. Ein persönlicher Versuch mit dieser Methode zeigte, das sich ein Whiskyglas sehr gut hierfür eignet, es ist nicht sonderlich tief, aber sehr breit und durch sein etwas dickeres Glas ist es in der Lage die Temperatur des Wassers ein wenig länger zu halten.

Keimung der Cannabis Samen - Anbau von Cannabis
Eine weitere, sehr populäre Technik um Cannabis Samen zur Keimung zu bringen, verwendet feuchte Tücher und Teller. Nimm einfach einen Teller und lege ein feuchtes Tuch darauf, verteile nun die Cannabis Samen gleichmäßig auf dem Tuch, bedecke die Cannabis Samen nun mit einem weiteren feuchten Tuch und decke das gesamte mit einem weiteren, umgedrehten Teller ab. Dadurch entsteht eine nette kleine Keimungskammer für deine Samen. Wenn du frische und qualitativ hochwertige Cannabis Samen benutzt, so ist die Dauer der Keimung mit der Wasserglas Methode identisch. Allerdings hat diese Methode hier klare Vorteile, wenn die Hülle der Samen aufbricht, muss man sich nicht so sehr beeilen, da die Keimlinge nicht im Wasser ertrinken können. Außerdem ist es wesentlich einfacher die Cannabis Keimlinge von einem feuchten Tuch zu nehmen, anstatt sie aus einem Wasserglas herausfischen zu müssen.

Ganz egal welche Methode zur Keimung der Cannabis Samen eingesetzt wird, sollten die Cannabis Samen an einen Ort gestellt werden wo Temperaturen zwischen 21 und 24°C herrschen. Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, ein Raum mit gedämmtem Tageslicht ist ideal. Es gibt keinerlei Notwendigkeit für spezielle Beleuchtung der Keimlinge während der Tages- oder Nachtzeit, die richtigen Temperaturen in einem abgedunkelten Raum reichen vollkommen aus.

Wenn man die kleinen Cannabis Keimlinge mit den Fingern anfasst, besteht immer die Gefahr diese zu quetschen und dadurch abzutöten.
Hier kommt der nächste Vorteil der Teller Methode, denn auf dem Tuch kann man bequem abwarten bis die Cannabis Keimlinge eine Größe von 5 bis 10 mm erreicht haben, dies ist die ideale Größe um die Keimlinge in die Erde umzusetzen.

Um ordentlich mit den Cannabis Keimlingen zu arbeiten, verwende am Besten eine Pinzette, mit der Pinzette können die Keimlinge einfacher aufgenommen werden und in die Erde verpflanzt werden. Es ist ebenfalls ratsam kleine Wattekissen an den Enden der Pinzette zu befestigen um sicherzustellen das die Keimlinge nur sanft berührt werden während sie umgesetzt werden.

Nun da du darüber aufgeklärt wurdest wie du deine Cannabis Samen zur Keimung bringst und wie du die Keimlinge direkt nach dem Aufbrechen der Samenhülle handhaben musst, wird es Zeit den Fokus auf die jungen Cannabis Pflanzen, die Keimlinge zu legen. Bereite einige Blumentöpfe mit Erde vor, die Größe der Töpfe sollte etwa 8 bis 10 cm im Durchmesser betragen und sie sollten etwa 5 bis 8 cm tief sein. Verwende einfach herkömmliche Blumenerde um die Töpfe zu füllen, eine die du auch für deine anderen Pflanzen und Blumen benutzt, wässere die Erde in den Töpfen ein wenig und sie verdichtet sich von alleine, ganz ohne das du sie andrücken oder in die Töpfe pressen musst. Nachdem die Erde gewässert wurde, ist sie dicht genug für deine kleinen Cannabis Keimlinge, es ist nicht empfehlenswert die Erde weiter zu verdichten indem du sie mit deiner Hand andrückst oder ähnliches. Denn deine Keimlinge müssen ja auch noch ihre Wurzeln durch die Erde schieben, erschwere ihnen diese Arbeit also nicht unnötig.

Benutze deinen kleinen Finger um eine kleine Mulde in der Mitte eines jeden Topfes zu bilden, die Mulde bzw. das Loch sollte etwa 8 bis 10 mm tief sein. Nehme nun deine gekeimten Samen vorsichtig mit der Pinzette auf und platziere sie in den Löchern, vergewissere dich das der Keimling nach Oben schaut und nicht etwa nach Unten oder seitlich ausgerichtet ist. Verwende nun die Pinzette um ganz vorsichtig Erde um deinen Sämling zu platzieren, aber drücke sie nicht an, es sollte lediglich die restliche Samenhülle mit Erde bedeckt werden.

Bewahre die Blumentöpfe mit den kleinen Cannabis Sämlingen noch im selben Raum auf wie zur Keimung, also bei abgedunkeltem Licht und bei 21 bis 24 °C. Die kleinen Cannabis Pflanzen werden schnell heranwachsen, du musst sie also lediglich weitere 5 bis 10 Tage im Zimmer aufbewahren. Nur bis zu dem Zeitpunkt wo sie eine Größe von einigen Zentimetern erreicht haben, ideal sind 5 bis 10 cm.

Deine Cannabis Setzlinge sind nun bereit in ihr endgültiges Heim umzuziehen, um heranzuwachsen, ganz egal ob Indoor oder Outdoor. Falls du die kleinen Cannabis Pflanzen draußen aussetzen willst, so solltest du sicherstellen das sie noch nicht volles Sonnenlicht abbekommen, denn wenn die Temperaturen zu hoch sind, könnten die kleinen Cannabis Pflanzen austrocknen, da sie noch nicht in der Lage sind genug Wasser aus der Erde aufzunehmen und in die Blätter zu transportieren. Wenn du jedoch am Jahresanfang beginnst oder in einer Region mit kühlerem Klima lebst, so können die Cannabis Setzlinge auch direkt an ihren endgültigen Platz verpflanzt werden. Da die Setzlinge draußen anfälliger für Schädlinge sind, solltest du sie von Anfang an mit Niemöl behandeln. Dieses ist normalerweise als Lösung mit Emulgator erhältlich und wird mit Wasser verdünnt, anschließend werden die gesamten Pflanzen mit der Lösung besprüht. Niemöl ist im Vergleich zu den meisten Chemikalien unschädlich und du kannst deine Ernte bedenkenlos konsumieren. Outdoor sollten die Cannabis Pflanzen alle paar Wochen besprüht werden, die Behandlung sollte mit dem Beginn der Blüte eingestellt werden. Denn Niemöl Rückstände könnten sich in den Blüten ablagern, diese können den Geschmack negativ beeinflussen.

Nun weist du, dass es nicht schwierig ist den Anbau von Cannabis zu erlernen!